Norditalien Reiseführer 2026 – die schönsten Reiseziele, Regionen und Sehenswürdigkeiten

Norditalien gehört zu den beliebtesten Urlaubsregionen Europas. Zwischen den Alpen im Norden, den Stränden der Adria und der italienischen Riviera liegen weltberühmte Städte, malerische Seen, historische Dörfer und einige der schönsten Landschaften Italiens. Ob ein Wochenende in Venedig, ein Badeurlaub am Gardasee, eine Städtereise nach Mailand oder eine Wanderung in Südtirol: Der Norden Italiens bietet eine außergewöhnliche Vielfalt.

Besonders für Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Norditalien ein attraktives Reiseziel. Viele Regionen sind mit dem Auto oder der Bahn gut erreichbar. Gleichzeitig unterscheiden sich die einzelnen Landschaften erheblich. Während in Südtirol hohe Berge und alpine Traditionen dominieren, erwarten Besucher an der ligurischen Küste mediterrane Dörfer und Badebuchten. In der Poebene liegen große Städte wie Mailand, Turin und Bologna.

Unser Norditalien-Reiseführer stellt die acht norditalienischen Regionen vor, zeigt die schönsten Reiseziele und gibt praktische Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Verkehrsmitteln, Ausflügen und Urlaubskosten.

Norditalien auf einen Blick

  • Lage: Nördlicher Teil Italiens zwischen Alpen, Mittelmeer und Adria
  • Regionen: Piemont, Aostatal, Lombardei, Trentino-Südtirol, Venetien, Friaul-Julisch Venetien, Ligurien und Emilia-Romagna
  • Bekannte Städte: Venedig, Mailand, Turin, Verona, Bologna, Genua und Triest
  • Beliebte Seen: Gardasee, Comer See und Lago Maggiore
  • Küsten: Italienische Riviera und nördliche Adriaküste
  • Beste Reisezeit: Frühjahr bis Herbst für Städtereisen und Rundreisen, Sommer für Badeurlaub, Winter für Wintersport
  • Besonders beliebt: Städtereisen, Badeurlaub, Wandern, Radfahren, Kultur und italienische Küche

Tipp: Wer zum ersten Mal nach Norditalien reist, kann beispielsweise Venedig und Verona mit einem Aufenthalt am Gardasee verbinden.

1. Die acht Regionen Norditaliens

Norditalien wird auch Oberitalien genannt. Im geografischen und statistischen Sinn umfasst es acht der insgesamt 20 italienischen Regionen. Diese reichen vom Aostatal an der französischen Grenze bis nach Friaul-Julisch Venetien im Nordosten und von den Alpen bis zur ligurischen und adriatischen Küste.

Karte der Regionen Norditaliens

Venetien – Venedig, Verona und Gardasee

Venetien gehört zu den meistbesuchten Regionen Italiens. Das liegt vor allem an der weltberühmten Lagunenstadt Venedig, aber auch an Verona, den Badeorten der Adriaküste und dem östlichen Gardasee.

Venedig, wichtige Gebäude und Gondel

Die Region bietet eine ungewöhnliche Mischung aus Kultur, Natur und Erholung. Urlauber können historische Städte besichtigen, an der Adria baden oder in den Bergen wandern. Besonders beliebt sind die Orte Lazise, Bardolino und Malcesine am Gardasee.

Lombardei – Mailand und die großen Seen

Die Lombardei ist eine der wirtschaftlich bedeutendsten Regionen Italiens. Ihre Hauptstadt Mailand ist international für Mode, Design und Kultur bekannt. Gleichzeitig gehören Teile des Gardasees, der Comer See und weitere Seen zur Lombardei.

Die Landschaft reicht von der Poebene bis in die Alpen. Besonders beliebt sind Ausflüge in die malerischen Orte am Comer See, darunter Varenna, Bellagio und Como.

Trentino-Südtirol – Berge, Seen und alpine Kultur

Trentino-Südtirol liegt unmittelbar südlich von Österreich. Die Region ist besonders für ihre Berge, Wanderwege, Wintersportgebiete und historischen Städte bekannt.

Südtirol, Berge und Seen

In Südtirol ist Deutsch neben Italienisch eine Amtssprache; in einigen Gebieten wird außerdem Ladinisch gesprochen. Bekannte Städte sind Bozen und Trient. Im Süden der Region liegt mit Riva del Garda einer der beliebtesten Orte am Gardasee.

Piemont – Turin, Weinregionen und Lago Maggiore

Das Piemont liegt im Nordwesten Italiens. Die Hauptstadt Turin besitzt prachtvolle Plätze, historische Paläste und interessante Museen.

Die Region ist außerdem für ihre Weinbaugebiete, ihre Küche und die Alpenlandschaften bekannt. Im Nordosten gehört ein Teil des Lago Maggiore zum Piemont. Dort liegen beliebte Ausflugsziele wie Verbania und die Borromäischen Inseln.

Ligurien – die italienische Riviera

Ligurien erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste zwischen Frankreich und der Toskana. Die Region ist berühmt für ihre bunten Küstenorte, kleinen Häfen und steilen Berge direkt hinter dem Meer.

Cinque Terre Dorf am Hang
Cinque Terre

Zu den bekanntesten Reisezielen gehören Genua, Portofino, Sanremo und die Cinque Terre. Besonders schön ist die Kombination aus Badeurlaub, Küstenwanderungen und Ausflügen in historische Orte.

Emilia-Romagna – Bologna, Rimini und italienische Küche

Die Emilia-Romagna reicht von der Poebene bis zur Adriaküste. Die Hauptstadt Bologna ist für ihre historischen Arkaden, die Universität und ihre kulinarischen Spezialitäten bekannt.

An der Küste liegt Rimini, einer der bekanntesten Badeorte Italiens. Auch Motorsportfans kommen in der Region auf ihre Kosten, beispielsweise in Maranello mit dem Ferrari-Museum.

Friaul-Julisch Venetien – Triest und der Nordosten

Friaul-Julisch Venetien grenzt an Österreich und Slowenien. Die Region ist weniger bekannt als Venetien oder die Lombardei, bietet aber eine reizvolle Mischung aus Bergen, Küstenlandschaften und historischen Städten.

Besonders sehenswert ist Triest, eine Hafenstadt mit österreichisch-ungarisch geprägter Architektur und einer interessanten Kaffeehauskultur.

Aostatal – die Hochgebirgsregion im Nordwesten

Das Aostatal ist die kleinste Region Italiens. Es liegt zwischen Frankreich, der Schweiz und dem Piemont. Hier befinden sich einige der höchsten Berge Europas, darunter das Monte-Rosa-Massiv und der italienische Anteil des Mont-Blanc-Massivs.

Die Region eignet sich besonders für Wanderurlaub, Bergsport und Wintersport. Historische Burgen und kleine Bergorte ergänzen das touristische Angebot.

2. Venedig – die berühmteste Stadt Norditaliens

Venedig ist eines der außergewöhnlichsten Reiseziele der Welt. Die historische Altstadt liegt auf Inseln in einer Lagune und ist von Kanälen durchzogen. Statt gewöhnlicher Straßen gibt es vielerorts schmale Gassen, Brücken und Wasserwege.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören der Markusplatz, der Markusdom, der Dogenpalast und die Rialtobrücke. Auch die zahlreichen kleinen Plätze und ruhigen Seitenkanäle machen den besonderen Reiz Venedigs aus.

Für einen ersten Besuch sollte man mindestens zwei Tage einplanen. Wer zusätzlich die Laguneninseln erkunden möchte, kann problemlos drei oder vier Tage bleiben.

Murano, Burano und Torcello

Zu den beliebtesten Ausflügen von Venedig gehören die Inseln Murano und Burano. Murano ist für seine traditionelle Glasherstellung bekannt. Burano begeistert mit bunten Häusern und einer langen Tradition der Spitzenstickerei.

Wer mehr Zeit hat, kann zusätzlich Torcello besuchen. Unser Ratgeber erklärt, wie sich Murano, Burano und Torcello an einem Tag erkunden lassen.

Mit dem Vaporetto durch Venedig

Die wichtigsten öffentlichen Verkehrsmittel Venedigs sind die Wasserbusse, die sogenannten Vaporetti. Sie verbinden die Altstadt mit anderen Stadtteilen und zahlreichen Inseln der Lagune.

Mit dem Vaporetto durch Venedig

Für Urlauber sind insbesondere die Vaporetto-Linie 1 auf dem Canal Grande und die Linie 12 nach Murano und Burano interessant.

Weitere Informationen bieten unsere Ratgeber über Vaporetto-Tickets, Parkmöglichkeiten in Venedig und die Zutrittsgebühr für Tagesbesucher 2026.

Venedig: Tickets, Stadtführungen und Bootstouren

Viele Besucher buchen Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten oder Bootsausflüge bereits vor ihrer Reise. Besonders bei stark nachgefragten Attraktionen kann eine frühzeitige Reservierung sinnvoll sein.

➜ Venedig: Touren, Tickets und Ausflüge ansehen

Beliebt sind unter anderem Gondelfahrten, geführte Stadtbesichtigungen und Ausflüge zu den Laguneninseln.

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3. Mailand – Mode, Kultur und beeindruckende Sehenswürdigkeiten

Mailand ist die größte Stadt Norditaliens und ein bedeutendes Zentrum für Wirtschaft, Mode und Kultur. Viele Urlauber besuchen die Stadt für ein Wochenende, andere verbinden Mailand mit einem Aufenthalt am Comer See.

Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist der Mailänder Dom. Das monumentale gotische Bauwerk prägt den zentralen Domplatz. Besonders beeindruckend ist die reich verzierte Fassade.

Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch der Dachterrassen des Mailänder Doms. Von dort hat man einen schönen Blick über die Innenstadt.

Mailänder Dom als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Norditaliens

Zu den weiteren kulturellen Höhepunkten gehört Leonardo da Vincis berühmtes Gemälde Das letzte Abendmahl in der Kirche Santa Maria delle Grazie. Für einen Besuch ist eine rechtzeitige Ticketreservierung empfehlenswert.

Auch die Mailänder Scala, die historischen Einkaufsstraßen und die verschiedenen Stadtviertel lohnen einen Besuch. Wer mit dem Auto anreist, sollte sich vorab über Parkmöglichkeiten in Mailand informieren.

4. Gardasee – einer der beliebtesten Urlaubsorte Norditaliens

Der Gardasee ist der größte See Italiens und seit Jahrzehnten ein besonders beliebtes Reiseziel für deutsche Urlauber. Er liegt zwischen den Regionen Lombardei, Venetien und Trentino-Südtirol.

Der nördliche Teil ist von hohen Bergen umgeben, während das südliche Seeufer flacher und mediterraner wirkt. Rund um den See liegen zahlreiche Urlaubsorte, die sich teilweise deutlich unterscheiden.

Die schönsten Orte am Gardasee

Sirmione liegt auf einer schmalen Halbinsel im Süden des Sees. Die historische Altstadt, die Scaligerburg und die römischen Ruinen der Grotten des Catull machen den Ort besonders sehenswert.

Lazise ist für seine historische Altstadt, den kleinen Hafen und die Uferpromenade bekannt. Weitere beliebte Urlaubsorte sind Bardolino, Malcesine und Limone sul Garda.

Am Nordufer liegt Riva del Garda. Der Ort ist besonders bei Wanderern, Radfahrern und Wassersportlern beliebt.

Aktivitäten rund um den Gardasee

Der Gardasee bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Besonders beliebt sind Bootsausflüge, Segeln, Windsurfen, Wandern und Radfahren. Auch Familien finden ein großes Angebot, beispielsweise den Freizeitpark Gardaland.

Wer die Landschaft aktiv erkunden möchte, findet weitere Informationen über Wandern am Gardasee und Radfahren am Gardasee.

Für Urlauber ohne Auto ist unser Ratgeber über die Busverbindungen am Gardasee hilfreich.

5. Comer See und Lago Maggiore – traumhafte Seenlandschaften

Neben dem Gardasee gehören der Comer See und der Lago Maggiore zu den bekanntesten Seen Norditaliens. Beide liegen in landschaftlich reizvollen Regionen nahe der Alpen.

Comer See

Der Comer See ist für seine steilen Berghänge, eleganten Villen und malerischen Orte bekannt. Besonders beliebt sind Como und Varenna.

Viele Besucher erkunden den See mit Ausflugsschiffen oder Fähren. Die Orte entlang des Ufers bieten zahlreiche Fotomotive und Möglichkeiten für Spaziergänge.

Lago Maggiore

Der Lago Maggiore erstreckt sich über die italienischen Regionen Piemont und Lombardei bis in die Schweiz. Besonders bekannt sind die Borromäischen Inseln.

Zu den wichtigsten Ausflugszielen gehört die Isola Bella mit ihrem prächtigen Palast und den terrassenförmig angelegten Gärten. Auch die Isola Madre ist sehenswert.

6. Ligurien und die Cinque Terre – Urlaub an der italienischen Riviera

Die ligurische Küste gehört zu den landschaftlich schönsten Abschnitten des italienischen Mittelmeers. Kleine Orte mit bunten Häusern liegen zwischen steilen Bergen und dem Meer. Die Region ist besonders für ihre Fischerdörfer, Häfen und Küstenwanderwege bekannt.

Die berühmtesten Orte liegen in den Cinque Terre. Zu den fünf Dörfern gehören Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore.

Die Dörfer lassen sich gut mit der Bahn erreichen. Besonders in der Hauptsaison sollte man mit vielen Besuchern rechnen.

Weitere interessante Reiseziele sind Portofino, Rapallo, Sanremo und die Hafenstadt Genua.

In Genua befindet sich außerdem eines der bekanntesten Aquarien Europas. Unser Artikel über das Aquarium von Genua bietet Informationen für Besucher.

7. Verona, Bologna, Turin und weitere interessante Städte

Norditalien bietet zahlreiche historische Städte, die sich hervorragend für einen Kurzurlaub oder als Zwischenstation einer Rundreise eignen.

Verona

Verona liegt in Venetien und ist besonders für seine römische Arena bekannt. Die Stadt besitzt eine schöne Altstadt mit historischen Plätzen, Kirchen und Palästen.

Berühmt ist auch das sogenannte Haus der Julia, das mit Shakespeares Tragödie Romeo und Julia verbunden wird.

Bologna

Bologna ist die Hauptstadt der Emilia-Romagna. Besonders bekannt sind die langen Arkadengänge, die mittelalterlichen Türme und die lebendige Altstadt.

Die Stadt gilt außerdem als eines der kulinarischen Zentren Italiens. Wer italienisches Essen liebt, findet hier zahlreiche traditionelle Restaurants und Spezialitäten.

Turin

Turin liegt am westlichen Rand der Poebene und war die erste Hauptstadt des vereinigten Italiens. Die Stadt ist für ihre eleganten Plätze, historischen Cafés und Museen bekannt.

Auch für einen längeren Aufenthalt bietet Turin genügend Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten.

Triest und Genua

Mit Triest und Genua besitzt Norditalien zwei besonders interessante Hafenstädte. Beide haben eine lange Geschichte, unterscheiden sich jedoch deutlich in Architektur und Atmosphäre.

8. Die Alpen in Norditalien – Wandern und Wintersport

Der Norden Italiens wird von den Alpen geprägt. Besonders in Südtirol, im Trentino, im Aostatal und im nördlichen Piemont finden Besucher eindrucksvolle Berglandschaften.

Alpenlandschaft in Norditalien mit hohen Bergen

Im Sommer sind Wandern, Bergsteigen und Radfahren beliebt. Im Winter locken zahlreiche Skigebiete. Auch Bergseen, historische Dörfer und Seilbahnen gehören zu den Attraktionen.

Die Landschaft unterscheidet sich stark von den Küstenregionen. Deshalb lohnt sich eine Kombination aus Bergurlaub und einem Aufenthalt an einem der großen Seen.

9. Badeurlaub in Norditalien – Adria und Mittelmeer

Norditalien bietet zwei sehr unterschiedliche Küstenregionen. Im Osten liegen die langen Sandstrände der Adria, während die ligurische Riviera im Westen durch kleinere Buchten, Felsküsten und malerische Hafenorte geprägt ist.

An der Adria gehören Rimini und die Badeorte rund um Venedig zu den bekanntesten Urlaubszielen. Die Küste ist besonders bei Familien beliebt, die lange Sandstrände und ein großes touristisches Angebot suchen.

Wer eine abwechslungsreiche Küstenlandschaft bevorzugt, findet in Ligurien zahlreiche interessante Orte. Allerdings sind die Strände dort häufig kleiner und teilweise steiniger als an der Adria.

Meer und Küstenlandschaft in Italien

10. Anreise nach Norditalien – Auto, Bahn oder Flugzeug?

Norditalien ist von Deutschland, Österreich und der Schweiz vergleichsweise gut erreichbar. Die beste Anreisemöglichkeit hängt vom Reiseziel ab.

Mit dem Auto

Für einen Urlaub am Gardasee oder in Südtirol ist das eigene Auto besonders praktisch. Die Anreise erfolgt häufig über Österreich oder die Schweiz. Dabei sollte man Mautgebühren, mögliche Vignetten und die geltenden Verkehrsregeln berücksichtigen.

In historischen Innenstädten gibt es häufig verkehrsbeschränkte Zonen, sogenannte ZTL. Wer ohne Berechtigung hineinfährt, riskiert ein Bußgeld. Deshalb sollte man vor der Anreise prüfen, wo sich das Hotel befindet und welche Parkmöglichkeiten vorhanden sind.

Unsere Reiseführer enthalten unter anderem Informationen über Parken in Venedig, Parken in Verona und Parken in Bologna.

Mit der Bahn

Viele große Städte Norditaliens sind gut mit der Bahn erreichbar. Besonders Mailand, Verona, Bologna und Venedig besitzen wichtige Bahnhöfe und Verbindungen innerhalb Italiens.

Für Städtereisen ist die Bahn häufig eine bequeme Alternative zum Auto. In den historischen Zentren benötigt man meist ohnehin keinen eigenen Wagen.

Mit dem Flugzeug

Große Flughäfen befinden sich unter anderem im Raum Mailand, bei Venedig und in Bologna. Von dort bestehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Weiterreise mit Bahn, Bus oder anderen Verkehrsmitteln.

Hilfreiche Informationen bieten unsere Artikel zum Transfer vom Flughafen Venedig Marco Polo und zum Flughafen Mailand-Malpensa.

11. Hotels und Unterkünfte in Norditalien

In Norditalien gibt es Unterkünfte für nahezu jeden Geschmack. In den großen Städten reicht das Angebot von einfachen Pensionen bis zu luxuriösen Hotels. An den Seen findet man zahlreiche Ferienwohnungen, Campingplätze und familienfreundliche Hotels.

Die Preise hängen stark von der Reisezeit und dem Urlaubsort ab. Besonders in Venedig, am Gardasee und in bekannten Küstenorten können Unterkünfte während der Hauptsaison teuer sein.

Hotels und Ferienunterkünfte in Norditalien

Venedig: Für einen kurzen Städtetrip ist eine Unterkunft in der historischen Altstadt besonders reizvoll. Hotels auf dem Festland können eine preiswertere Alternative sein. Weitere Informationen bietet unser Ratgeber über Hotels am Bahnhof Santa Lucia.

Gardasee: Hier stehen zahlreiche Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze zur Auswahl. Familien sollten besonders auf die Lage zum See und mögliche Parkmöglichkeiten achten.

Mailand: Für eine Städtereise sind Hotels in der Nähe einer Metrostation praktisch.

Rimini: An der Adriaküste gibt es viele klassische Strandhotels, die besonders während der Sommermonate gefragt sind.

Tipp: Unterkunftspreise möglichst für mehrere Termine vergleichen. Außerhalb der Hauptsaison sind häufig günstigere Angebote zu finden.

12. Essen und Trinken in Norditalien

Die italienische Küche ist weltberühmt. Innerhalb Norditaliens gibt es jedoch erhebliche regionale Unterschiede. In der Emilia-Romagna spielen Pasta, Käse und traditionelle Fleischgerichte eine wichtige Rolle. Ligurien ist unter anderem für Pesto und Gerichte mit Meeresfrüchten bekannt.

Am Gardasee findet man regionale Spezialitäten, Fischgerichte, Olivenöl und Wein. Mehr dazu steht in unserem Artikel über Spezialitäten am Gardasee.

In Venedig gehören Cicchetti, kleine herzhafte Häppchen, zur traditionellen Esskultur. Diese werden häufig in einfachen Weinbars angeboten. Weitere Informationen findest du in unserem Ratgeber über Cicchetti und Bacari in Venedig.

Wer auf sein Reisebudget achten möchte, sollte die Speisekarten vor der Bestellung prüfen. Besonders an berühmten Plätzen können Restaurants deutlich teurer sein als wenige Straßen entfernt.

13. Reisezeit und Wetter in Norditalien

Die beste Reisezeit hängt stark davon ab, welche Region man besuchen möchte.

  • Frühling: Besonders gut für Städtereisen, Wanderungen und Ausflüge an die großen Seen.
  • Sommer: Ideal für Badeurlaub am Gardasee, an der Adria und in Ligurien. In den Städten kann es allerdings sehr heiß werden.
  • Herbst: Häufig angenehm für Rundreisen, Kultururlaub und Wanderungen.
  • Winter: Besonders interessant für Wintersport in den Alpen und für Städtereisen abseits der sommerlichen Hochsaison.

In Venedig kann es zeitweise zu Hochwasser kommen. Unser Artikel über Acqua alta in Venedig erklärt das Phänomen und gibt praktische Hinweise.

14. Was kostet ein Urlaub in Norditalien?

Norditalien gehört nicht grundsätzlich zu den günstigen Urlaubsregionen Europas. Besonders bekannte Reiseziele wie Venedig, Mailand oder der Gardasee können während der Hauptsaison relativ teuer sein.

Wer sparen möchte, kann außerhalb der Ferienzeiten reisen, Unterkünfte frühzeitig vergleichen und öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Auch bei Lebensmitteln und Restaurantbesuchen gibt es deutliche Preisunterschiede. Einen Überblick bieten unsere Artikel über Lebensmittelpreise in Italien und Öffnungszeiten von Geschäften.

15. Praktische Tipps für deinen Norditalien-Urlaub

Vor der Reise lohnt es sich, einige wichtige Punkte zu berücksichtigen. In vielen touristischen Städten ist die Parkplatzsuche schwierig. Deshalb empfiehlt es sich, vorab nach Parkhäusern oder Parkmöglichkeiten an der Unterkunft zu suchen.

Wer Venedig besucht, sollte sich über die Wasserbusse informieren. Für längere Aufenthalte können Zeitkarten praktisch sein. In beliebten Sehenswürdigkeiten empfiehlt sich teilweise eine frühzeitige Ticketbuchung.

Auch beim Reisen mit Kindern oder bei eingeschränkter Mobilität sollte man die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigen. Historische Altstädte besitzen häufig Kopfsteinpflaster, Treppen und schmale Wege.

Weitere Informationen bieten unsere Ratgeber über Busse in Italien, Rauchverbote und Tigermücken in Italien.

16. Wie lange sollte man für Norditalien einplanen?

Norditalien ist groß und abwechslungsreich. Wer möglichst viel sehen möchte, sollte die Entfernungen zwischen den einzelnen Reisezielen nicht unterschätzen.

  • 3 bis 4 Tage: Städtereise nach Venedig, Mailand oder Turin.
  • Eine Woche: Gardasee mit Ausflügen nach Verona und Venedig.
  • 10 Tage: Kombination aus Mailand, Comer See und Gardasee.
  • Zwei Wochen: Rundreise durch mehrere Regionen, beispielsweise Venetien, Lombardei, Piemont und Ligurien.

Für einen klassischen Badeurlaub reicht häufig ein fester Standort. Wer dagegen viele Städte und Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, sollte mehrere Übernachtungsorte einplanen.

Fazit: Norditalien ist eines der vielseitigsten Reiseziele Europas

Norditalien verbindet einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Europas mit beeindruckenden Naturlandschaften und einer großen Auswahl an Urlaubsmöglichkeiten. Die Lagunenstadt Venedig, der Mailänder Dom, die historischen Städte Verona und Bologna sowie die malerischen Orte an den großen Seen gehören zu den wichtigsten Attraktionen.

Gleichzeitig bieten die Alpen, die italienische Riviera und die Adriaküste hervorragende Möglichkeiten für Wanderurlaub, Badeferien und aktive Erholung.

Ob ein verlängertes Wochenende, ein Familienurlaub am Gardasee oder eine längere Rundreise durch verschiedene Regionen: Norditalien bietet genügend interessante Reiseziele für viele unterschiedliche Urlaube.

Entdecke unsere ausführlichen Reiseführer über Venedig, Mailand, den Gardasee, den Comer See und die Cinque Terre.