Isola Madre auf einen Blick
- Lage: im italienischen Teil des Lago Maggiore
- Inselgruppe: Borromäische Inseln
- Besonderheit: größte Insel der Inselgruppe
- Hauptsehenswürdigkeiten: botanischer Garten und Palazzo Borromeo
- Anreise: ausschließlich mit dem Schiff
- Ausgangspunkt: besonders häufig Stresa oder Baveno
- Zeitbedarf: ungefähr zwei Stunden
- Mit drei Inseln: ein vollständiger Tagesausflug
- Öffnung: normalerweise saisonal vom Frühjahr bis in den Herbst
- Wichtig: Bootsticket und Eintrittskarte sind getrennte Leistungen
Tickets für die Isola Madre
Boot zu drei Borromäischen Inseln
Die Hop-on-Hop-off-Bootsfahrt verbindet Isola Madre, Isola Superiore und Isola Bella. Besucher können auf den Inseln aussteigen und ihre Fahrt später fortsetzen.
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Palast und botanischer Garten
Für den großen Garten und den Palazzo Borromeo wird eine separate Eintrittskarte benötigt. Sie sollte zusätzlich zum Bootsticket gebucht werden.
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Wo liegt die Isola Madre?
Die Isola Madre liegt im Lago Maggiore zwischen Stresa, Baveno und Verbania. Sie gehört zur Region Piemont und ist nur mit dem Schiff erreichbar.
Mit einer Fläche von ungefähr acht Hektar ist sie die größte der Borromäischen Inseln. Trotzdem kann man die zugänglichen Wege bequem während eines Aufenthalts von etwa zwei Stunden erkunden.
Die Insel wurde früher auch Isola di San Vittore und Isola Maggiore genannt. Später setzte sich der heutige Name Isola Madre durch.
Im Gegensatz zur Isola Superiore besitzt die Isola Madre kein größeres bewohntes Dorf. Der überwiegende Teil gehört zum kostenpflichtigen Palast- und Gartenbereich. Rund um den Schiffsanleger gibt es nur einen kleinen öffentlich zugänglichen Abschnitt.
Anreise zur Isola Madre
Da keine Brücke zur Insel führt, erfolgt die Anreise ausschließlich mit einem Fahrgastschiff oder einem privaten Boot. Die meisten Touristen starten in Stresa.
Weitere mögliche Abfahrtspunkte sind unter anderem Baveno, Pallanza und andere Orte am Lago Maggiore. Welche Verbindungen bestehen, hängt vom saisonalen Fahrplan ab.
Die Schiffe verkehren nicht das ganze Jahr über in denselben Abständen. Auch die Reihenfolge der Inseln unterscheidet sich je nach Anbieter. Die alte Angabe, dass alle Boote täglich genau alle 30 Minuten fahren, ist deshalb zu ungenau.
Vor der Abfahrt sollte man kontrollieren:
- von welchem Anleger das Schiff startet
- welche Inseln angefahren werden
- ob Umstiege erforderlich sind
- wann das letzte Schiff zurückfährt
- ob Hin- und Rückfahrt enthalten sind
- ob es sich um ein öffentliches Schiff oder einen privaten Anbieter handelt
Abfahrt in Stresa oder Carciano
In Stresa gibt es mehrere Anlegestellen. Manche Fahrten beginnen an der zentralen Uferpromenade, andere im nördlich gelegenen Ortsteil Carciano.
Die beiden Anleger liegen nicht unmittelbar nebeneinander. Auf der Buchungsbestätigung sollte deshalb genau geprüft werden, wo die Fahrt beginnt.
Wer mit dem Zug anreist, benötigt außerdem Zeit für den Weg vom Bahnhof zum Anleger. Bei schwerem Gepäck oder eingeschränkter Mobilität kann ein Taxi sinnvoll sein.
Abfahrt in Baveno
Auch Baveno liegt günstig für einen Besuch der Borromäischen Inseln. Die Fahrt zur Isola Madre ist kurz und lässt sich mit Isola Bella und Isola Superiore verbinden.
Baveno kann eine gute Unterkunftsalternative zu Stresa sein. Der Ort besitzt einen Bahnhof, Hotels, Restaurants und eine Uferpromenade.
Abfahrt in Verbania
Von Verbania beziehungsweise Pallanza werden saisonabhängig ebenfalls Verbindungen angeboten. Die Lage ist besonders praktisch, wenn man auf der westlichen Seite des Sees übernachtet.
Fahrpläne und Verbindungen sollten am jeweiligen Reisetag kontrolliert werden. Nicht jede Fahrt bedient alle drei Inseln.
Bootsticket und Eintritt richtig unterscheiden
Für den Besuch werden normalerweise zwei unterschiedliche Tickets benötigt.
Das Bootsticket bezahlt ausschließlich die Fahrt zur Insel beziehungsweise den Transport zwischen mehreren Inseln. Nach der Ankunft kann man den kleinen Bereich am Anleger betreten.
Der Palazzo Borromeo und fast der gesamte Garten gehören zu einer kostenpflichtigen Sehenswürdigkeit. Dafür benötigt man eine zusätzliche Eintrittskarte.
Bei der Buchung sollte man daher zwischen folgenden Leistungen unterscheiden:
- Bootsticket: Fahrt zur Isola Madre und zurück
- Inselrundfahrt: Bootsfahrt zu zwei oder drei Inseln
- Eintrittsticket: Zugang zum Palazzo Borromeo und zum Garten
- Kombiticket: Eintritt zu mehreren Sehenswürdigkeiten der Familie Borromeo
Ein preiswert wirkendes Bootsticket enthält nicht automatisch den Palasteintritt. Umgekehrt beinhaltet die Eintrittskarte für den Garten normalerweise keine Schifffahrt vom Festland.
Der botanische Garten der Isola Madre
Der botanische Garten nimmt den größten Teil der Insel ein. Er ist als englischer Landschaftsgarten gestaltet. Geschwungene Wege, große Rasenflächen, alte Bäume und unregelmäßig angeordnete Pflanzengruppen bestimmen das Bild.
Das unterscheidet die Anlage deutlich vom geometrisch geprägten Barockgarten auf der Isola Bella. Die Isola Madre wirkt natürlicher und ruhiger.
Das milde Klima des Lago Maggiore ermöglicht den Anbau zahlreicher Pflanzen, die in anderen Teilen Norditaliens empfindlich auf den Winter reagieren würden. Der See speichert Wärme und gleicht starke Temperaturschwankungen teilweise aus.
Kamelien, Azaleen und Rhododendren
Besonders bekannt ist die Isola Madre für ihre Kamelien. Verschiedene Sorten blühen je nach Wetter und Art zu unterschiedlichen Zeiten.
Auch Azaleen und Rhododendren gehören zu den auffälligen Pflanzen des Gartens. Im Frühjahr sind viele Bereiche besonders farbenreich.
Wer wegen einer bestimmten Blüte kommt, sollte bedenken, dass sich der genaue Zeitpunkt von Jahr zu Jahr verschiebt. Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer beeinflussen den Beginn und die Dauer der Blüte.
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Palmen und subtropische Pflanzen
Im Garten wachsen verschiedene Palmen, Zitruspflanzen und andere Arten aus wärmeren Klimazonen. Auch Bananenpflanzen können zu sehen sein.
Die Isola Madre ist jedoch kein tropischer Garten im wissenschaftlichen Sinn. Es handelt sich um einen historischen Landschaftsgarten mit einer umfangreichen Sammlung exotischer und einheimischer Pflanzen.
Glyzinien und Zedern
Glyzinien, auf Deutsch Blauregen, gehören im Frühjahr zu den bekanntesten Fotomotiven. Ihre violetten und hellen Blüten hängen an Pergolen und anderen Gartenstrukturen.
Neben den Blütenpflanzen sind die alten Bäume besonders wichtig. Zedern, Zypressen und andere große Gehölze geben dem Garten seine ruhige, parkähnliche Wirkung.
Die Kaschmir-Zypresse
Einer der bekanntesten Bäume der Insel ist eine historische Kaschmir-Zypresse. Ein schwerer Sturm warf den großen Baum im Jahr 2006 um.
Mit erheblichem Aufwand wurde die Zypresse aufgerichtet und gesichert. Sie gilt seither als Beispiel dafür, wie wertvoll die alten Pflanzenbestände für die Gartenanlage sind.
Pfauen und andere Vögel
Auf der Isola Madre leben weiße Pfauen und verschiedene Fasanenarten. Einige Tiere bewegen sich frei im Garten und können aus kurzer Entfernung beobachtet werden.
Die weißen Pfauen gehören zu den bekanntesten Fotomotiven der Insel. Besucher sollten die Tiere trotzdem nicht verfolgen, anfassen oder füttern.
Besonders während der Brutzeit benötigen die Vögel Abstand. Eltern sollten darauf achten, dass Kinder den Tieren nicht hinterherlaufen.
Die Tiere sind nicht in einem klassischen Zoo untergebracht. Begegnungen hängen deshalb davon ab, wo sie sich gerade im Garten aufhalten.
Palazzo Borromeo auf der Isola Madre
Der Palazzo Borromeo steht im Zentrum des Gartens. Seine Geschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Spätere Generationen der Familie Borromeo veränderten und erweiterten das Gebäude.
Der Palast wirkt weniger monumental als die Residenz auf der Isola Bella. Die Räume vermitteln eher den Eindruck eines historischen, vorübergehend bewohnten Landsitzes.
Im Inneren sind Möbel, Gemälde, Porzellan, Wandteppiche und andere Gegenstände aus verschiedenen Epochen zu sehen.

Historische Wohnräume
Die zugänglichen Zimmer zeigen, wie die Familie Borromeo den Palast als Sommerresidenz nutzte. Zu sehen sind Schlafzimmer, Salons und repräsentative Räume.
Die Ausstattung ist nicht überall derselben Epoche zuzuordnen. Veränderungen über mehrere Jahrhunderte haben unterschiedliche Stile hinterlassen.
Puppentheater und Marionetten
Eine Besonderheit des Palastes ist die Sammlung historischer Marionetten, Puppen und Theaterkulissen. Private Theateraufführungen waren früher eine beliebte Unterhaltung adeliger Familien.
Die Sammlung umfasst Figuren, Bühnenbilder und technische Bestandteile früherer Aufführungen. Sie macht den Palazzo auch für Besucher interessant, die sich weniger für klassische Möbel und Gemälde begeistern.
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Familienporträts und Kunstwerke
In mehreren Räumen hängen Porträts und andere Kunstwerke aus dem Besitz der Familie Borromeo. Sie dokumentieren die lange Geschichte einer der bedeutendsten Familien Norditaliens.
Die Besichtigung ist normalerweise als festgelegter Rundgang organisiert. Einzelne Zimmer können wegen Restaurierungen oder Veranstaltungen zeitweise geschlossen sein.
Eintritt für Isola Madre buchen
Das Ticket umfasst den zugänglichen Bereich des Palazzo Borromeo und den botanischen Garten. Für die Bootsfahrt zur Insel wird zusätzlich ein Schiffs- oder Rundfahrtticket benötigt.
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Weitere Eintrittskarten für den Borromäischen Palast auf Isola Madre ansehen
Wie läuft die Besichtigung ab?
Nach dem Verlassen des Schiffes erreicht man den kleinen Bereich am Anleger. Dort befindet sich der Zugang zur kostenpflichtigen Garten- und Palastanlage.
Die Besichtigungsroute führt durch unterschiedliche Gartenbereiche und zum Palazzo Borromeo. Je nach Wegführung wird der Palast während des Rundgangs oder gegen Ende besucht.
Da ein Großteil der Insel zur Gartenanlage gehört, kann man ohne Eintritt nur einen kleinen Bereich sehen. Wer bereits die Bootsfahrt bezahlt hat, sollte deshalb genügend Zeit für Garten und Palast einplanen.
Die Wege sind überwiegend gut angelegt. Es gibt jedoch unebene Stellen, leichte Steigungen und einzelne Treppen.
Wie viel Zeit braucht man?
Für einen normalen Besuch der Isola Madre sollte man ungefähr zwei Stunden einplanen. Gartenfreunde und Besucher, die den Palast ausführlich ansehen möchten, benötigen möglicherweise zweieinhalb bis drei Stunden.
Weniger als 90 Minuten sind knapp. Man müsste dann Teile des Gartens schnell durchlaufen und könnte die Palasträume kaum in Ruhe ansehen.
Bei der Zeitplanung muss außerdem der Schiffsfahrplan berücksichtigt werden. Es bringt wenig, die Besichtigung zehn Minuten schneller zu beenden, wenn das nächste passende Boot erst deutlich später fährt.
Isola Madre, Isola Bella und Isola Superiore an einem Tag
Die drei bekanntesten Borromäischen Inseln können an einem Tag besucht werden. Dafür sollte man morgens beginnen und die letzte Rückfahrt im Blick behalten.
Eine häufig gewählte Reihenfolge lautet:
- Isola Madre mit botanischem Garten und Palast
- Isola Superiore mit Dorf und Mittagessen
- Isola Bella mit Palazzo Borromeo und Barockgarten
Diese Reihenfolge ist nicht bei jedem Anbieter gleich. Entscheidend sind der gebuchte Rundkurs und die Abfahrtszeiten.
Für die einzelnen Inseln kann man ungefähr folgende Aufenthaltszeiten kalkulieren:
| Insel | Schwerpunkt | Sinnvolle Aufenthaltszeit |
|---|---|---|
| Isola Madre | Botanischer Garten und historischer Palast | etwa 2 Stunden |
| Isola Superiore | Fischerdorf, Gassen und Restaurants | etwa 1 bis 2 Stunden |
| Isola Bella | Prunkpalast, Grotten und Barockgarten | etwa 2 bis 3 Stunden |
Hinzu kommen Wartezeiten und kurze Schiffsfahrten. Ein Drei-Inseln-Ausflug füllt deshalb einen vollständigen Tag.
Bootsfahrt zu den drei Inseln buchen
Das Hop-on-Hop-off-Ticket verbindet die drei wichtigsten Borromäischen Inseln. Auf jeder Insel bleibt Zeit für eine individuelle Besichtigung.
Welche Insel sollte man auswählen?
Wer nur eine der Borromäischen Inseln besuchen kann, sollte nach seinen Interessen entscheiden.
Die Isola Madre eignet sich besonders für Gartenfreunde. Sie bietet die größte Grünfläche, viele alte Bäume und eine ruhigere Atmosphäre.
Die Isola Bella ist die beste Wahl für Besucher, die einen prunkvollen Palast, barocke Architektur und einen monumentalen Terrassengarten sehen möchten.
Die Isola Superiore eignet sich für einen kürzeren Aufenthalt, einen Rundgang durch ein bewohntes Inseldorf und eine Mittagspause. Die Insel kann ohne Eintrittskarte betreten werden.
Wer einen ganzen Tag zur Verfügung hat, sollte alle drei Inseln miteinander kombinieren. Dadurch werden die Unterschiede besonders deutlich.
Restaurant, Café und Toiletten
Im öffentlich zugänglichen Bereich nahe dem Anleger gibt es ein gastronomisches Angebot. Umfang und Öffnungszeiten können von der Saison abhängen.
Eine öffentliche Toilette ist ebenfalls vorhanden. Ob sie kostenlos genutzt werden kann, kann sich ändern.
Für eine größere Auswahl an Restaurants eignet sich die Isola Superiore besser. Dort gibt es zahlreiche Gaststätten mit Fisch, Pizza und anderen Gerichten.
Bei einer Drei-Inseln-Tour ist es deshalb sinnvoll, die Mittagspause auf der Isola Superiore einzuplanen. Wasser und einen kleinen Snack sollte man trotzdem mitnehmen.
Isola Madre mit Kindern
Der Garten eignet sich grundsätzlich gut für Familien. Kinder können Pflanzen, große Bäume, Pfauen und Fasane entdecken. Auch die Marionetten- und Puppentheatersammlung im Palast ist interessant.
Die Insel ist jedoch kein Spielplatz. Pflanzenflächen dürfen nicht betreten und Tiere nicht gefüttert werden.
An den Ufern und Schiffsanlegern müssen kleinere Kinder beaufsichtigt werden. Bei einer Tour zu drei Inseln kann der Tag für sehr junge Kinder lang werden.
Ein Kinderwagen kann auf Teilen der Anlage benutzt werden. Treppen, unebene Wege und historische Innenräume können die Nutzung erschweren.
Barrierefreiheit
Wegen der historischen Gebäude und Gartenwege ist die Isola Madre nur eingeschränkt barrierefrei. Einige Bereiche können leichter zugänglich sein als andere.
Das Ein- und Aussteigen am Schiffsanleger hängt vom Boot, dem Wasserstand und den Bedingungen am jeweiligen Tag ab. Reisende mit Rollstuhl sollten den Anbieter vorher informieren.
Auch die Palastverwaltung sollte vorab nach einer geeigneten Besichtigungsroute gefragt werden. Nicht jeder historische Raum ist ohne Stufen erreichbar.
Menschen mit Gehproblemen sollten ausreichend Zeit einplanen und Schuhe mit gutem Halt tragen.
Beste Reisezeit für die Isola Madre
Die Insel ist normalerweise vom Frühjahr bis in den Herbst für Besucher geöffnet. Im Winter bleiben Palast und Garten in der Regel geschlossen.
Besonders interessant ist das Frühjahr. Dann blühen unter anderem Kamelien, Azaleen, Rhododendren und Glyzinien.
Im Sommer ist der Garten dicht begrünt. Unter den alten Bäumen gibt es schattige Bereiche, dennoch können die offenen Wege bei hoher Temperatur anstrengend werden.
September und der frühe Oktober eignen sich ebenfalls gut. An Wochenenden und Feiertagen muss weiterhin mit vielen Besuchern gerechnet werden.
Die genauen Öffnungstage und Zeiten sollten vor der Anreise kontrolliert werden. Schiffsfahrplan und Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeit müssen zusammenpassen.
Übernachten am Lago Maggiore
Auf der Isola Madre gibt es keine größere Auswahl an Unterkünften. Die meisten Besucher übernachten in Stresa, Baveno oder Verbania.
Stresa ist der bekannteste Ausgangspunkt für die Borromäischen Inseln. Der Ort bietet zahlreiche Hotels, Restaurants und Schiffsverbindungen.
Baveno ist etwas kleiner und ebenfalls gut gelegen. Verbania besitzt die größte städtische Infrastruktur am See und lässt sich mit einem Besuch der Villa Taranto verbinden.
Unterkünfte am Lago Maggiore
Für den Besuch der Borromäischen Inseln sind Stresa und Baveno besonders praktisch. Wer mehr Geschäfte und städtische Infrastruktur sucht, kann in Verbania übernachten.
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Praktische Tipps
- Buche neben dem Bootsticket auch den Eintritt für Palast und Garten.
- Prüfe, an welchem Anleger in Stresa das gebuchte Boot startet.
- Notiere die Abfahrtszeit des letzten Rückfahrtschiffs.
- Plane mindestens zwei Stunden für die Isola Madre ein.
- Beginne eine Drei-Inseln-Tour möglichst am Morgen.
- Trage bequeme Schuhe für Gartenwege und historische Räume.
- Nimm im Sommer Wasser und Sonnenschutz mit.
- Berühre und füttere die frei laufenden Vögel nicht.
- Prüfe bei schlechtem Wetter den aktuellen Schiffsverkehr.
- Bewahre alle Fahrkarten bis zur Rückkehr ans Festland auf.
Häufig gestellte Fragen zur Isola Madre
Ist die Isola Madre ganzjährig geöffnet?
Nein. Palast und Garten sind normalerweise saisonal vom Frühjahr bis in den Herbst geöffnet. Die genauen Termine können sich jährlich ändern.
Kann man die Insel kostenlos besuchen?
Der kleine Bereich am Anleger ist ohne Palastticket zugänglich. Fast der gesamte sehenswerte Teil mit Garten und Palazzo Borromeo kostet jedoch Eintritt.
Ist das Boot im Eintrittspreis enthalten?
Normalerweise nicht. Schiffsfahrkarte und Eintrittskarte werden getrennt verkauft, sofern kein Angebot ausdrücklich beide Leistungen kombiniert.
Wie lange dauert die Besichtigung?
Für den botanischen Garten und den Palast sollte man ungefähr zwei Stunden vorsehen.
Kann man alle drei Borromäischen Inseln besuchen?
Ja. Mit einem passenden Rundfahrtticket lassen sich Isola Madre, Isola Superiore und Isola Bella an einem Tag verbinden.
Gibt es ein Restaurant auf der Insel?
Nahe dem Anleger gibt es ein gastronomisches Angebot. Eine deutlich größere Restaurantauswahl findet man auf der Isola Superiore.
Ist die Isola Madre bewohnt?
Die Insel besitzt kein größeres öffentlich zugängliches Dorf wie die Isola Superiore. Sie wird hauptsächlich von Palast und Garten eingenommen.
Darf man auf der Insel baden?
Die Isola Madre ist kein typisches Badeziel. Der Besuch konzentriert sich auf Garten und Palast. Für einen Badetag eignen sich andere Orte am Lago Maggiore besser.
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Fazit: Lohnt sich die Isola Madre?
Die Isola Madre lohnt sich besonders für Besucher, die historische Gärten, alte Bäume und seltene Pflanzen mögen. Sie ist grüner und ruhiger als die Isola Bella und bietet mit den frei laufenden Pfauen sowie der Marionettensammlung zusätzliche Besonderheiten.
Da fast die gesamte Insel zum kostenpflichtigen Garten- und Palastbereich gehört, ist ein Besuch ohne Eintrittskarte wenig sinnvoll. Boot und Eintritt sollten getrennt oder als eindeutig beschriebenes Kombiangebot gebucht werden.
Für die Isola Madre allein genügen ungefähr zwei Stunden. In Verbindung mit Isola Bella und Isola Superiore entsteht daraus ein abwechslungsreicher Tagesausflug zu den drei wichtigsten Borromäischen Inseln.