Lecco liegt am südöstlichen Ende des Comer Sees und ist von einer eindrucksvollen Berglandschaft umgeben. Mit knapp 50.000 Einwohnern ist Lecco nach Como die zweitgrößte Stadt am See und ein guter Ausgangspunkt, um den weniger touristischen Osten des Lago di Como zu entdecken.
Hotels & Unterkünfte in Lecco
Vergleiche Hotels, Apartments und weitere Unterkünfte in Lecco. Für Bahnreisende ist eine zentrale Lage zwischen Bahnhof und Comer See besonders praktisch.
Im Vergleich zu Como, Bellagio oder Varenna wirkt Lecco deutlich alltäglicher und italienischer. Tourismus spielt eine Rolle, dominiert die Stadt aber nicht. Das macht Lecco besonders interessant für Besucher, die Comer See, Berge und eine lebendige italienische Stadt miteinander verbinden möchten.
Zu den Höhepunkten gehören die lange Uferpromenade, die Altstadt, die Basilika San Nicolò und die Spuren des Schriftstellers Alessandro Manzoni. Direkt hinter der Stadt beginnen zudem die Berge mit zahlreichen Wanderwegen.
Lecco auf einen Blick
- Lage: südöstliches Ende des Comer Sees in der Lombardei
- Einwohner: knapp 50.000
- Sehenswert: Uferpromenade, Altstadt, Basilika San Nicolò, Villa Manzoni
- Berge: Monte Resegone und weitere Wandergebiete direkt hinter der Stadt
- Ideal für: Wandern, Tagesausflug, Stadt und See kombinieren
- Bahnhof: zentral und mit guten Verbindungen Richtung Mailand und entlang des Ostufers
- Vorteil: weniger touristisch als viele bekannte Orte am Comer See
Lohnt sich Lecco?
Lecco lohnt sich vor allem für Besucher, die mehr als die klassischen Touristenorte am Comer See sehen möchten. Die Stadt besitzt zwar nicht die berühmten Villen und luxuriösen Hotels von Bellagio oder die romantische Kulisse von Varenna, bietet dafür aber einen authentischeren Einblick in den Alltag am See.
Die Innenstadt ist groß genug für eine gute Auswahl an Geschäften, Cafés und Restaurants. Gleichzeitig erreicht man vom Zentrum innerhalb weniger Minuten die Uferpromenade.
Ein weiterer großer Vorteil sind die Berge. Während man morgens noch am See einen Cappuccino trinken kann, ist wenige Stunden später eine Wanderung mit Blick über den Lago di Como möglich.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Lecco
Für die Innenstadt von Lecco benötigt man keinen mehrtägigen Besichtigungsplan. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen relativ nah beieinander und lassen sich gut zu Fuß entdecken.
Zu den interessantesten Zielen gehören:
- die Uferpromenade Lungolago di Lecco,
- Piazza XX Settembre,
- Altstadt von Lecco,
- Basilika San Nicolò,
- Glockenturm der Basilika,
- Villa Manzoni,
- Ponte Azzone Visconti,
- Monte Resegone und die Berge oberhalb der Stadt.
Uferpromenade Lungolago di Lecco
Die Uferpromenade von Lecco gehört zu den schönsten Bereichen der Stadt. Von hier blickt man über das Wasser auf die umliegenden Berge. Die Kombination aus See und steilen Bergflanken ist für Lecco charakteristisch.
Der Lungolago eignet sich hervorragend für einen Spaziergang. Entlang und in der Nähe der Promenade befinden sich Cafés, Bars und Restaurants.
Besonders schön ist die Stimmung gegen Abend. Dann spiegeln sich bei geeignetem Wetter Berge und Himmel im Wasser und viele Einheimische sind entlang des Sees unterwegs.
Wer nur wenige Stunden in Lecco verbringt, sollte zumindest die Altstadt mit einem Spaziergang am Lungolago kombinieren.
Piazza XX Settembre und Altstadt
Die Piazza XX Settembre gehört zu den zentralen Plätzen von Lecco. Rund um den Platz und in den angrenzenden Straßen findet man Cafés, Geschäfte und historische Gebäude.
Von hier lässt sich die kompakte Innenstadt gut zu Fuß erkunden. Anders als in vielen kleinen Ferienorten am Comer See dient das Zentrum nicht überwiegend dem Tourismus. Lecco ist eine normale italienische Stadt mit Schulen, Büros, Geschäften und entsprechend viel Alltagsleben.
Auch zum Einkaufen ist Lecco interessanter als viele kleinere Orte am See. Wer mehrere Tage am Comer See verbringt und zwischendurch shoppen möchte, findet hier eine größere Auswahl.
Basilika San Nicolò
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Lecco ist die Basilica di San Nicolò. Die Kirche ist dem heiligen Nikolaus gewidmet, dem Schutzpatron der Stadt.
Besonders auffällig ist der hohe Glockenturm. Er prägt gemeinsam mit den Bergen die Silhouette von Lecco und ist von vielen Stellen der Stadt aus zu sehen.
Die Basilika liegt nur wenige Schritte vom See entfernt und lässt sich problemlos in einen Rundgang durch das Zentrum einbauen.
Villa Manzoni und Alessandro Manzoni
Lecco ist eng mit dem italienischen Schriftsteller Alessandro Manzoni verbunden. Sein berühmtester Roman I Promessi Sposi – auf Deutsch Die Verlobten – gehört zu den bedeutendsten Werken der italienischen Literatur.
Manzonis Familie besaß in Lecco ein Haus, das heute als Villa Manzoni bekannt ist. Das Gebäude ist mit dem Leben und Werk des Schriftstellers verbunden und gehört zu den wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Für deutschsprachige Besucher ist Manzoni oft weniger bekannt als Dante, aber in Italien hat I Promessi Sposi eine enorme kulturelle Bedeutung.
Auch verschiedene Orte rund um Lecco werden mit Schauplätzen und Motiven des Romans in Verbindung gebracht. Literaturinteressierte können deshalb einen Besuch der Villa mit einem Rundgang auf den Spuren Manzonis verbinden.
Ponte Azzone Visconti
Eine weitere historische Sehenswürdigkeit ist die Ponte Azzone Visconti, die auch als Ponte Vecchio bezeichnet wird.
Die historische Brücke führt über die Adda in einem Bereich, in dem das Wasser den Comer See verlässt. Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelalter und wurde im Laufe ihrer langen Geschichte mehrfach verändert.
Die Brücke ist besonders interessant, weil hier die spezielle geografische Lage Leccos deutlich wird: Die Stadt liegt nicht einfach nur am See, sondern am Übergang zwischen dem Lago di Como und der Adda.
Monte Resegone – der Hausberg von Lecco
Die Landschaft von Lecco wird vom Monte Resegone geprägt. Der Berg erreicht eine Höhe von über 1.800 Metern und ist an seinem charakteristischen gezackten Kamm gut zu erkennen.
Der Name Resegone leitet sich vom italienischen Wort für Säge ab – der Bergkamm erinnert tatsächlich an die Zähne einer großen Säge.
Für Wanderer ist das Gebiet eines der wichtigsten Ziele rund um Lecco. Es gibt unterschiedliche Wege, von einfacheren Touren bis zu anspruchsvolleren Bergwanderungen.
Festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und eine realistische Einschätzung der eigenen Kondition sind wichtig. Das gilt besonders für längere Touren und bei hohen Temperaturen im Sommer.
Wandern rund um Lecco
Lecco gehört zu den besten Orten am Comer See für Besucher, die Wandern und Stadturlaub kombinieren möchten.
Die Berge beginnen unmittelbar hinter den Wohngebieten. Dadurch erreicht man zahlreiche Ausgangspunkte schneller als von vielen klassischen Ferienorten am See.
Neben dem Resegone gibt es weitere Wandergebiete und Aussichtspunkte rund um Lecco. Je nach Route reichen die Möglichkeiten von kurzen Spaziergängen bis zu ganztägigen Bergtouren.
Frühling und Herbst sind besonders angenehm zum Wandern. Im Hochsommer sollte man längere Aufstiege möglichst früh beginnen, da es auch am Comer See sehr warm werden kann.
Strände und Baden in Lecco
Lecco ist keine klassische Strandstadt. Wer einen reinen Badeurlaub am Comer See plant, findet an anderen Orten größere und attraktivere Strandbereiche.
Trotzdem gibt es in der Umgebung Möglichkeiten zum Baden. Entlang des Ostufers liegen verschiedene kleine Strände und Zugänge zum See.
Interessant sind beispielsweise Orte weiter nördlich in Richtung Mandello del Lario und Lierna.
Wer in Lecco übernachtet, kann deshalb Stadt, Wandern und Badetage problemlos miteinander kombinieren.
Von Lecco nach Varenna
Varenna gehört zu den schönsten Orten am Comer See und lässt sich von Lecco sehr gut erreichen.
Besonders praktisch ist die Bahnverbindung entlang des Ostufers. Dadurch eignet sich Lecco als Basis für einen Tagesausflug nach Varenna, ohne dass man ein Auto benötigt.
Von Varenna bestehen wiederum Schiffsverbindungen zu anderen bekannten Orten im mittleren Teil des Sees.
So kann man beispielsweise von Lecco mit dem Zug nach Varenna fahren und von dort mit dem Schiff weiter nach Bellagio.
Von Lecco nach Bellagio
Bellagio liegt an der Spitze der Halbinsel zwischen den beiden südlichen Armen des Comer Sees und gehört zu den bekanntesten Urlaubsorten der Region.
Von Lecco aus ist Bellagio ein beliebtes Tagesziel. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, sollte die jeweils aktuellen Verbindungen prüfen.
Eine attraktive Variante besteht darin, verschiedene Verkehrsmittel zu kombinieren und einen größeren Rundausflug durch den mittleren Teil des Comer Sees zu unternehmen.
Mandello del Lario
Nördlich von Lecco liegt Mandello del Lario. Der Ort ist nicht nur wegen seiner Lage am Comer See bekannt, sondern auch als Heimat des traditionsreichen Motorradherstellers Moto Guzzi.
Mandello ist deutlich kleiner als Lecco und eignet sich gut für einen halben oder ganzen Tagesausflug.
Die Bahnverbindung entlang des Ostufers macht die Kombination beider Orte besonders einfach.
Lierna am Comer See
Etwas weiter nördlich befindet sich Lierna. Der kleine Ort ist wesentlich ruhiger als Lecco und bietet eine ganz andere Atmosphäre.
Lierna ist besonders interessant, wenn man kleinere Orte und Badeplätze am Comer See kennenlernen möchte. Auch hier ist die Bahnverbindung entlang des Ostufers ein großer Vorteil.
Lecco oder Como – welche Stadt ist interessanter?
Die beiden größten Städte am Comer See unterscheiden sich deutlich.
Como besitzt mehr klassische Sehenswürdigkeiten und ist international bekannter. Die Altstadt ist größer und touristisch stärker erschlossen.
Lecco wirkt dagegen weniger touristisch und ist stärker von den unmittelbar angrenzenden Bergen geprägt. Für Wanderer kann Lecco deshalb interessanter sein.
Auch wer eine authentischere Stadt als Basis am Comer See sucht, sollte Lecco in Betracht ziehen.
Wer genügend Zeit hat, sollte beide Städte besuchen.
Lecco als Ausgangspunkt für den Comer See
Lecco wird bei der Unterkunftssuche häufig übersehen. Viele Urlauber suchen automatisch in Como, Bellagio oder Varenna.
Dabei besitzt Lecco einige praktische Vorteile:
- große Auswahl an Geschäften und Restaurants,
- zentraler Bahnhof,
- gute Bahnverbindungen entlang des Ostufers,
- direkter Zugang zu den Bergen,
- weniger Massentourismus,
- oft größere Auswahl an preiswerteren Unterkünften als in den bekanntesten Ferienorten.
Vor allem für Reisende ohne Auto kann Lecco eine interessante Basis sein.
Hotels und Unterkünfte in Lecco
Das Angebot reicht von Hotels über Bed & Breakfasts bis zu Ferienwohnungen und einfachen Unterkünften.
Besonders praktisch ist eine Unterkunft zwischen Bahnhof, Innenstadt und See. In diesem Bereich kann man vieles zu Fuß erledigen und erreicht den Bahnhof schnell für Tagesausflüge.
Wer mit dem Auto anreist, sollte dagegen gezielt nach einer Unterkunft mit Parkplatz suchen. Ein eigener Stellplatz kann in italienischen Innenstädten viel Zeit und Geld sparen.
Unterkünfte in Lecco und am Comer See finden
Mit der Unterkunftskarte kannst du Hotels und Apartments in Lecco vergleichen und gleichzeitig sehen, wie weit sie vom See, Bahnhof und Stadtzentrum entfernt liegen.
Hotels & Unterkünfte in Lecco
Vergleiche Hotels, Apartments und weitere Unterkünfte in Lecco. Für Bahnreisende ist eine zentrale Lage zwischen Bahnhof und Comer See besonders praktisch.
Essen und Preise in Lecco
Ein Vorteil Leccos ist die große Auswahl an Restaurants, Pizzerien, Bars und Cafés, die sich nicht ausschließlich an Urlauber richten.
Direkt am See und an besonders schönen Lagen können die Preise höher sein. Einige Straßen weiter findet man häufig Lokale, die stärker von Einheimischen besucht werden.
Typisch für die Lombardei und die Seenregion sind unter anderem Risotto, Polenta, Käse sowie Fleischgerichte. Rund um den Comer See findet man natürlich auch Fischgerichte.
Für ein günstiges Mittagessen bieten sich außerdem Pizzerien, Bäckereien und einfache Lokale an.
Einkaufen in Lecco
Zum Einkaufen ist Lecco deutlich besser geeignet als die meisten kleinen Ferienorte am Comer See.
Im Zentrum gibt es Modegeschäfte, Lebensmittelgeschäfte, Cafés und zahlreiche weitere Läden. Dadurch ist die Stadt auch für einen Schlechtwettertag interessant.
Wer mehrere Wochen am Comer See verbringt, findet in Lecco zudem eine wesentlich bessere Infrastruktur für alltägliche Einkäufe als in kleinen touristischen Orten.
Lecco mit dem Zug
Der Bahnhof von Lecco liegt zentral und ist einer der großen Pluspunkte der Stadt.
Besonders wichtig sind die Verbindungen in Richtung Mailand sowie entlang des Ostufers des Comer Sees.
Orte wie Mandello del Lario und Varenna lassen sich dadurch bequem ohne Auto erreichen.
Für viele Urlauber ist das sogar angenehmer als eine Fahrt mit dem eigenen Wagen über die teilweise schmalen und stark befahrenen Straßen am See.
Von Mailand nach Lecco
Lecco eignet sich auch als Tagesausflug von Mailand. Durch die Bahnverbindung kann man morgens aus der Großstadt anreisen, einige Stunden am Comer See verbringen und abends wieder zurückfahren.
Wer mehrere Tage Zeit hat, sollte allerdings eine Übernachtung erwägen. Dann lassen sich zusätzlich Varenna, Bellagio oder die Berge rund um Lecco besuchen.
Parken in Lecco
Wer mit dem Auto nach Lecco kommt, findet rund um das Zentrum mehrere öffentliche Parkmöglichkeiten und Parkhäuser.
Die Gebühren unterscheiden sich je nach Parkplatz und Aufenthaltsdauer. Da sich Tarife ändern können, sollte man die aktuellen Angaben an der Einfahrt beziehungsweise am Parkautomaten beachten.
Wer in Lecco übernachtet, sollte nach Möglichkeit ein Hotel oder Apartment mit eigenem Parkplatz buchen. Das ist insbesondere bei einem mehrtägigen Aufenthalt wesentlich bequemer.
Für Ausflüge entlang des Ostufers kann es sinnvoll sein, das Auto in Lecco stehen zu lassen und den Zug zu nehmen.
Beste Reisezeit für Lecco
Die beste Reisezeit hängt davon ab, was man in Lecco unternehmen möchte.
Frühling
April, Mai und Juni eignen sich hervorragend für Stadtbesichtigungen und Wanderungen. Die Temperaturen sind meist angenehm und die Landschaft rund um den See ist besonders grün.
Sommer
Im Juli und August kann es heiß werden. Dafür eignet sich diese Jahreszeit besonders zum Baden und für lange Abende am See.
Für anstrengende Wanderungen sollte man im Hochsommer möglichst früh starten.
Herbst
September und teilweise Oktober sind ebenfalls sehr gute Reisemonate. Es ist häufig weniger voll als während der Sommerferien und die Temperaturen können noch angenehm sein.
Winter
Lecco ist im Gegensatz zu manchen kleineren Ferienorten auch im Winter eine lebendige Stadt. Für Wanderungen in höheren Lagen müssen allerdings Wetter, Schnee und Wegverhältnisse berücksichtigt werden.
Wie lange sollte man in Lecco bleiben?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt reicht ein Tag. Man kann morgens durch die Altstadt gehen, die Basilika und Villa Manzoni besuchen und anschließend am See spazieren.
Interessanter wird Lecco bei zwei oder drei Übernachtungen. Dann bleibt Zeit für Wanderungen und Ausflüge.
Ein mögliches Programm:
- Tag 1: Altstadt, Basilika, Villa Manzoni und Uferpromenade
- Tag 2: Ausflug nach Varenna und eventuell weiter nach Bellagio
- Tag 3: Wanderung in den Bergen rund um Lecco
Häufige Fragen zu Lecco
Ist Lecco sehenswert?
Ja. Lecco ist besonders interessant für Besucher, die eine weniger touristische Stadt am Comer See kennenlernen möchten. Uferpromenade, Altstadt, Villa Manzoni und die umliegenden Berge lassen sich gut miteinander kombinieren.
Ist Lecco touristisch?
Lecco wird von Touristen besucht, wirkt aber deutlich weniger vom internationalen Tourismus geprägt als Bellagio, Varenna oder Como. Große Teile der Innenstadt dienen vor allem dem normalen Alltag der Einwohner.
Kann man in Lecco baden?
In der Umgebung gibt es Möglichkeiten zum Baden. Für einen Urlaub mit Schwerpunkt Strand sind jedoch kleinere Orte entlang des Ostufers ebenfalls interessant.
Kann man Lecco ohne Auto besuchen?
Ja. Gerade ohne Auto ist Lecco interessant. Der Bahnhof liegt zentral und ermöglicht Ausflüge nach Mailand sowie zu mehreren Orten entlang des Comer Sees.
Ist Lecco günstiger als Bellagio oder Varenna?
Lecco bietet aufgrund seiner Größe und geringeren touristischen Ausrichtung eine breitere Auswahl an Restaurants, Geschäften und Unterkünften. Dadurch findet man häufig preiswertere Möglichkeiten als in den bekanntesten Ferienorten des Comer Sees.
Was ist schöner – Como oder Lecco?
Como bietet mehr klassische Sehenswürdigkeiten und eine größere historische Innenstadt. Lecco punktet mit seiner unmittelbaren Bergkulisse, weniger Tourismus und sehr guten Möglichkeiten zum Wandern. Beide Städte zeigen unterschiedliche Seiten des Comer Sees.
Kann man von Lecco nach Varenna fahren?
Ja. Varenna liegt ebenfalls am Ostufer und ist mit dem Zug erreichbar. Die Verbindung macht Lecco zu einer praktischen Basis für Ausflüge in den mittleren Teil des Comer Sees.
Unsere Meinung über Lecco
Lecco ist eine der unterschätzten Städte am Comer See. Wer zum ersten Mal an den See kommt und nur die berühmtesten Orte sehen möchte, wird wahrscheinlich zuerst Como, Bellagio und Varenna besuchen.
Lecco hat jedoch einen anderen Vorteil: Die Stadt fühlt sich wesentlich weniger wie ein Ferienort an. Man sitzt im Café neben Einheimischen, kann normal einkaufen und erreicht trotzdem innerhalb weniger Minuten den See.
Besonders beeindruckend ist die Kombination aus Stadt und Bergen. Die steilen Gipfel unmittelbar hinter Lecco geben dem Ort eine spektakuläre Kulisse.
Für einen Tagesausflug lohnt sich Lecco auf jeden Fall. Noch interessanter ist die Stadt als preiswertere und verkehrsgünstige Basis für einige Tage am Comer See – besonders für Bahnreisende, Wanderer und Besucher, die den größten Touristenströmen etwas ausweichen möchten.
Unsere Artikel über den Comer See |
|
| Comer See Übersicht | Stadt Como |
| Ort Bellagio | Ort Varenna |
| Ort Lierna | Ort Mandello del Lario |
| Stadt Lecco | |