Die 10 größten Inseln Italiens: Fläche, Einwohner und Reisetipps

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Italien besitzt weit mehr Inseln als nur Sizilien und Sardinien. Rund um die italienische Küste liegen zahlreiche große und kleine Inseln, von bekannten Urlaubszielen wie Elba und Ischia bis zu abgelegenen Vulkaninseln wie Pantelleria.Die beiden mit Abstand größten Inseln Italiens sind Sizilien und Sardinien. Beide sind so groß, dass sie jeweils eine eigene italienische Region bilden. Danach fällt die Fläche sehr deutlich ab: Die drittgrößte Insel Elba ist nur etwas mehr als 220 Quadratkilometer groß.

Gerade dieser Unterschied macht die italienische Inselwelt interessant. Sizilien eignet sich für lange Rundreisen mit Städten, Bergen, Stränden und dem Ätna. Sardinien bietet Tausende Kilometer Küste und große dünn besiedelte Landschaften. Kleinere Inseln wie Elba, Ischia, Lipari oder Salina lassen sich dagegen wesentlich kompakter bereisen.

In diesem Artikel zeigen wir die zehn größten Inseln Italiens nach Fläche. Zusätzlich geht es um Einwohner, Landschaft, Anreise und die Frage, welche Insel sich für welche Art von Urlaub besonders eignet.

Kurze Antwort: Was ist die größte Insel Italiens?

Sizilien ist mit rund 25.800 km² die größte Insel Italiens. Gleichzeitig ist Sizilien die größte Insel im gesamten Mittelmeer. Auf Platz zwei folgt Sardinien mit rund 24.100 km². Die drittgrößte italienische Insel ist Elba mit rund 224 km².

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Auf Sizilien und Sardinien ist die Auswahl an Unterkünften sehr groß. Auf kleineren Inseln wie Elba, Ischia, Lipari oder Pantelleria kann das Angebot in beliebten Orten im Juli und August deutlich knapper werden.


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Top 10: Die größten Inseln Italiens nach Fläche

Die folgende Rangliste bezieht sich auf einzelne Inseln und nicht auf komplette Inselgruppen oder Verwaltungsgebiete. Das ist wichtig: Die Gemeinde Lipari umfasst beispielsweise mehrere Äolische Inseln, die eigentliche Insel Lipari ist jedoch nur rund 37 km² groß.

Rang Insel Fläche ca. Einwohner ca. Region Besonders bekannt für
1 Sizilien 25.800 km² rund 4,8 Mio. Sizilien Palermo, Catania, Ätna, Strände, antike Stätten
2 Sardinien 24.100 km² rund 1,6 Mio. Sardinien Strände, Buchten, Natur, Costa Smeralda
3 Elba ca. 224 km² rund 32.000 Toskana Strände, Napoleon, Berge, kleine Orte
4 Sant’Antioco ca. 109 km² rund 14.000 Sardinien Strände, Archäologie, ruhiger Südwesten Sardiniens
5 Pantelleria ca. 83 km² rund 7.000 Sizilien Vulkanlandschaft, Wein, Dammusi, heiße Quellen
6 San Pietro ca. 51 km² rund 6.000 Sardinien Carloforte, Küste, Thunfisch, ligurische Tradition
7 Asinara ca. 51 km² kaum dauerhaft bewohnt Sardinien Nationalpark, Natur, weiße Esel
8 Ischia ca. 46–47 km² rund 62.000 Kampanien Thermen, Strände, Monte Epomeo
9 Lipari ca. 37 km² rund 10.000–11.000 Sizilien Äolische Inseln, Vulkanlandschaft, Hafenort Lipari
10 Salina ca. 26 km² rund 2.500 Sizilien Kapern, Malvasia-Wein, grüne Vulkanlandschaft

Die Größenunterschiede sind enorm. Sizilien ist mehr als hundertmal so groß wie Elba und fast tausendmal so groß wie Salina.

Auch bei der Bevölkerung gibt es große Unterschiede. Ischia ist trotz seiner kleinen Fläche sehr dicht besiedelt, während die fast gleich große Insel Asinara heute überwiegend Nationalpark und kaum dauerhaft bewohnt ist.

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1. Sizilien – größte Insel Italiens

Sizilien ist die größte Insel Italiens und gleichzeitig die größte Insel des Mittelmeers.

Mit rund 25.800 km² ist die Insel sogar etwas größer als Sardinien. Sie bildet gemeinsam mit mehreren kleineren Inseln eine autonome Region Italiens.

Sizilien ist so groß, dass man die Insel nicht wie ein typisches kompaktes Urlaubsziel planen sollte. Wer Palermo, Catania, den Ätna, Syrakus, Agrigent und mehrere Küstenabschnitte sehen möchte, benötigt deutlich mehr als einige Tage.

Was gibt es auf Sizilien zu sehen?

Die landschaftliche und kulturelle Vielfalt ist außergewöhnlich.

  • Palermo
  • Catania
  • Ätna
  • Taormina
  • Syrakus
  • Tal der Tempel bei Agrigent
  • Cefalù
  • barocke Städte im Südosten
  • zahlreiche Strände und Naturgebiete

Hinzu kommen mehrere kleinere Inselgruppen vor der Küste, darunter die Äolischen und Ägadischen Inseln.

Wie lange braucht man für Sizilien?

Für eine Rundreise würden wir mindestens eine Woche einplanen. Zwei Wochen sind wesentlich angenehmer, wenn man mehrere Regionen der Insel kennenlernen möchte.

Die Entfernungen werden häufig unterschätzt. Sizilien ist keine Insel, auf der man morgens spontan von einem Ende zum anderen fährt und am Nachmittag wieder zurückkehrt.

2. Sardinien – fast so groß wie Sizilien

Sardinien ist mit rund 24.100 km² die zweitgrößte Insel Italiens und ebenfalls eine der größten Inseln im Mittelmeer.

Flächenmäßig liegt Sardinien nur wenig hinter Sizilien. Bei der Einwohnerzahl besteht dagegen ein großer Unterschied.

Auf Sardinien leben nur ungefähr 1,6 Millionen Menschen. Die Insel wirkt deshalb außerhalb der größeren Städte und Urlaubszentren teilweise überraschend leer.

Sardinien für Strandurlaub

Sardinien gehört zu den bekanntesten Strandzielen Italiens.

Besonders berühmt ist die Costa Smeralda im Nordosten. Aber auch in anderen Teilen der Insel findet man sehr schöne Sandstrände, Buchten und Felsküsten.

Wer Sardinien intensiv erkunden möchte, ist mit einem Mietwagen meist deutlich flexibler.

Die Insel ist groß, und viele Strände beziehungsweise kleinere Orte liegen abseits der wichtigsten öffentlichen Verkehrsverbindungen.

Nicht nur Küste

Das Landesinnere Sardiniens wird touristisch häufig unterschätzt.

Dort findet man Berglandschaften, Dörfer und große dünn besiedelte Gebiete. Dadurch unterscheidet sich eine Rundreise deutlich von einem reinen Aufenthalt an der Costa Smeralda.

3. Elba – größte kleinere Insel Italiens

Nach Sizilien und Sardinien folgt mit großem Abstand Elba.

Mit rund 224 km² ist Elba die drittgrößte Insel Italiens und die größte Insel des Toskanischen Archipels.

Die Insel liegt nur ungefähr zehn Kilometer vom italienischen Festland entfernt. Die wichtigste Fährverbindung führt von Piombino nach Portoferraio.

Warum Elba interessant ist

Elba ist groß genug für einen kompletten Urlaub, bleibt aber gleichzeitig überschaubar.

Man findet:

  • zahlreiche kleine und größere Strände,
  • Portoferraio als Hauptort,
  • Marina di Campo,
  • Porto Azzurro,
  • Capoliveri,
  • Marciana Marina,
  • den Monte Capanne,
  • Wander- und Radmöglichkeiten.

Historisch ist Elba vor allem durch Napoleon Bonaparte bekannt, der 1814 auf die Insel verbannt wurde.

Elba ohne Auto

Ein Urlaub auf Elba ist auch ohne Mietwagen möglich. Öffentliche Busse verbinden viele größere Orte, und im Sommer gibt es zusätzliche Strandbusse.

Ganz so flexibel wie mit einem eigenen Fahrzeug ist man allerdings nicht. Besonders bei abgelegenen Stränden sollte man vorher die Busverbindungen prüfen.

Für eine Woche Inselurlaub finden wir Elba von der Größe her sehr angenehm: wesentlich abwechslungsreicher als eine kleine Insel, aber deutlich unkomplizierter als Sardinien oder Sizilien.

4. Sant’Antioco – große Insel im Südwesten Sardiniens

Sant’Antioco umfasst ungefähr 109 km² und ist damit die viertgrößte Insel Italiens.

Sie liegt unmittelbar vor der Südwestküste Sardiniens.

Eine Besonderheit ist die Erreichbarkeit: Sant’Antioco ist über einen Damm beziehungsweise eine Straßenverbindung mit der sardischen Hauptinsel verbunden.

Man benötigt deshalb keine Fähre.

Was bietet Sant’Antioco?

Die Insel eignet sich vor allem für Reisende, die einen ruhigeren Teil Sardiniens kennenlernen möchten.

Neben Stränden und Küstenlandschaften gibt es archäologische Stätten und kleinere Orte.

Der wichtigste Ort trägt ebenfalls den Namen Sant’Antioco.

Durch die Straßenverbindung lässt sich die Insel problemlos in eine Rundreise durch den Südwesten Sardiniens integrieren.

5. Pantelleria – Vulkaninsel zwischen Sizilien und Afrika

Pantelleria besitzt eine Fläche von ungefähr 83 km² und liegt weit südwestlich von Sizilien.

Die Insel befindet sich geografisch näher an der tunesischen Küste als an vielen Teilen des italienischen Festlands.

Pantelleria ist vulkanischen Ursprungs und unterscheidet sich deutlich von klassischen italienischen Badeinseln.

Dammusi

Typisch für Pantelleria sind die traditionellen Dammusi.

Diese massiven Häuser mit charakteristischen Kuppeldächern wurden an das heiße und windige Klima der Insel angepasst.

Wein und Kapern

Pantelleria ist außerdem für Wein, insbesondere Passito di Pantelleria, sowie für Kapern bekannt.

Die Landschaft ist trocken, vulkanisch und teilweise fast nordafrikanisch geprägt.

Wer einen klassischen Urlaub mit langen Sandstränden sucht, findet wahrscheinlich passendere italienische Inseln. Pantelleria ist interessanter für Reisende, die Landschaft, Vulkanismus und eine eigenständige Inselkultur suchen.

6. San Pietro – Carloforte und eine besondere Kultur

Die Isola di San Pietro liegt westlich von Sardinien und ist ungefähr 51 km² groß.

Der Hauptort heißt Carloforte.

Eine Besonderheit ist die kulturelle Geschichte der Insel. Ein Teil der Bevölkerung stammt von ligurischen Siedlern ab, die über Nordafrika nach San Pietro kamen.

Das ist bis heute in Sprache und Küche erkennbar.

Carloforte

Carloforte ist das Zentrum der Insel und gleichzeitig der wichtigste Ankunftsort für Fähren.

Die Stadt besitzt einen Hafen, Restaurants und eine kompakte Altstadt.

Bekannt ist die Insel außerdem für ihre Tradition rund um den Thunfischfang.

San Pietro lässt sich gut mit einer Reise durch den Südwesten Sardiniens und Sant’Antioco kombinieren.

7. Asinara – große Insel, fast ohne Einwohner

Asinara liegt vor der Nordwestküste Sardiniens und ist ebenfalls ungefähr 51 km² groß.

Trotz ihrer beachtlichen Fläche leben dort heute kaum dauerhaft Menschen.

Das liegt an der besonderen Geschichte der Insel.

Asinara war lange Zeit stark abgeschottet und wurde unter anderem als Quarantänestation und Gefängnisinsel genutzt.

Heute gehört ein großer Teil zum Nationalpark Asinara.

Weiße Esel

Besonders bekannt sind die kleinen weißen Esel, die zu einem Symbol der Insel geworden sind.

Asinara ist deshalb weniger ein klassisches Urlaubsziel mit Hotels und Strandpromenade, sondern vor allem ein Ziel für Natur- und Tagesausflüge.

Besucher kommen meist mit dem Boot und erkunden anschließend Teile der geschützten Landschaft.

8. Ischia – klein, aber sehr dicht besiedelt

Ischia ist nur etwa 46 bis 47 km² groß.

Trotzdem leben rund 60.000 Menschen auf der Insel. Damit gehört Ischia zu den am dichtesten besiedelten größeren Inseln Italiens.

Sie liegt im Golf von Neapel und ist mit Fähren und Schnellbooten gut erreichbar.

Thermen auf Ischia

Ischia ist vulkanischen Ursprungs und seit langer Zeit für seine Thermalquellen bekannt.

Thermalbäder und Wellnessangebote spielen deshalb eine wesentlich größere Rolle als auf vielen anderen italienischen Inseln.

Strände und Orte

Daneben bietet Ischia Strände, Küstenorte und den Monte Epomeo.

Die Insel ist touristisch sehr gut erschlossen.

Im Vergleich zu Elba wirkt Ischia dichter bebaut und bevölkert. Dafür sind die öffentlichen Verkehrsverbindungen auf der kompakten Insel für viele Urlauber gut nutzbar.

9. Lipari – größte der Äolischen Inseln

Lipari ist mit ungefähr 37 km² die größte einzelne Insel der Äolischen Inseln nördlich von Sizilien.

Sie wurde in deinem ursprünglichen Entwurf übersehen, gehört aber eindeutig in die Top 10 der größten italienischen Inseln.

Die Insel ist vulkanischen Ursprungs.

Lipari-Stadt

Der gleichnamige Hauptort ist das wichtigste Zentrum der Äolischen Inseln.

Hier befinden sich Hafen, Unterkünfte, Restaurants und zahlreiche touristische Dienstleistungen.

Von Lipari aus lassen sich andere Äolische Inseln mit Booten und Fähren erreichen.

Dadurch eignet sich Lipari besonders gut als Basis für Inselhopping.

Vulkanlandschaft

Die Äolischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs und gehören zum UNESCO-Welterbe.

Auch wenn Lipari heute nicht durch einen ständig aktiven Vulkan geprägt wird, ist der vulkanische Ursprung der Landschaft an vielen Stellen sichtbar.

10. Salina – grüne Vulkaninsel der Äolischen Inseln

Salina ist mit rund 26 km² die zehntgrößte Insel Italiens.

Sie gehört ebenfalls zu den Äolischen Inseln, wirkt aber deutlich grüner als manche ihrer Nachbarinseln.

Die Insel besitzt zwei markante ehemalige Vulkankegel.

Der Monte Fossa delle Felci erreicht mehr als 960 Meter und ist damit einer der höchsten Punkte der gesamten Inselgruppe.

Kapern und Malvasia

Salina ist besonders für Kapern und den süßen Malvasia-Wein bekannt.

Im Vergleich zum lebhafteren Lipari wirkt die Insel ruhiger.

Für einen entspannten Aufenthalt mit Landschaft, Wandern und kleineren Orten kann Salina deshalb besonders interessant sein.

Warum Lampedusa nicht in den Top 10 liegt

Lampedusa gehört zu den bekanntesten kleineren Inseln Italiens, ist aber nur ungefähr 20 km² groß.

Damit liegt sie knapp außerhalb unserer Top 10.

Sie ist die größte der Pelagischen Inseln und gehört verwaltungstechnisch zu Sizilien.

Geografisch liegt Lampedusa weit südlich und näher an Nordafrika als an vielen Teilen Italiens.

Die Insel ist vor allem für ihre Strände und das sehr klare Meer bekannt.

Warum La Maddalena nicht in den Top 10 liegt

Auch La Maddalena wird häufig überschätzt, weil der Name sowohl für die einzelne Insel als auch für den gesamten Archipel und die Gemeinde verwendet wird.

Die eigentliche Insel La Maddalena ist ungefähr 20 km² groß.

Der gesamte Archipel ist natürlich wesentlich größer.

Dadurch entsteht bei Flächenangaben leicht Verwirrung.

Insel oder Archipel: ein wichtiger Unterschied

Bei italienischen Inseln werden häufig Flächen von einzelnen Inseln, Inselgruppen und Gemeinden miteinander vermischt.

Das betrifft beispielsweise:

  • La Maddalena,
  • Lipari,
  • die Äolischen Inseln,
  • die Pelagischen Inseln.

Für unsere Rangliste zählt ausschließlich die Fläche der einzelnen geografischen Insel.

Deshalb hat Lipari rund 37 km², obwohl die Gemeinde Lipari zusätzlich Vulcano, Stromboli, Panarea, Filicudi und Alicudi umfasst.

Welche ist die größte Insel im Mittelmeer?

Sizilien ist nicht nur Italiens größte Insel, sondern gleichzeitig die größte Insel des gesamten Mittelmeers.

Sardinien folgt im Mittelmeer ebenfalls sehr weit vorne.

Dadurch gehören die beiden größten italienischen Inseln zu den bedeutendsten Inselregionen Europas.

Welche italienische Insel hat die meisten Einwohner?

Auch bei der Bevölkerung liegt Sizilien mit großem Abstand vorne.

Auf der Insel leben mehrere Millionen Menschen.

Palermo und Catania gehören sogar zu den zehn größten Städten Italiens.

Sardinien besitzt dagegen nur ungefähr ein Drittel der Bevölkerung Siziliens, obwohl beide Inseln fast gleich groß sind.

Welche kleinere italienische Insel hat besonders viele Einwohner?

Ischia fällt besonders auf.

Auf einer Fläche von weniger als 50 km² leben mehr als 60.000 Menschen.

Damit ist die Bevölkerungsdichte wesentlich höher als auf Elba, obwohl Elba fast fünfmal so groß ist.

Welche der großen italienischen Inseln ist am dünnsten besiedelt?

Unter den touristisch relevanten größeren Inseln ist Sardinien vergleichsweise dünn besiedelt.

Besonders außerhalb von Cagliari, Sassari, Olbia und einigen Küstenorten gibt es große Gebiete mit nur wenigen Einwohnern.

Asinara ist ein Extremfall: Die Insel ist mehr als 50 km² groß, hat aber aufgrund ihrer Geschichte und ihres heutigen Nationalparkstatus kaum eine normale dauerhafte Bevölkerung.

Mietwagen für Sizilien, Sardinien und Elba

Auf großen Inseln wie Sizilien und Sardinien spart ein Mietwagen bei Rundreisen viel Zeit. Auch auf Elba ist ein Auto praktisch, wenn man viele abgelegene Strände und kleinere Orte besuchen möchte.


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Welche Insel eignet sich für einen klassischen Strandurlaub?

Für einen reinen Strandurlaub würden viele Reisende zuerst Sardinien wählen.

Die Insel besitzt eine enorme Auswahl an Sandstränden, kleinen Buchten und unterschiedlichen Küstenlandschaften.

Sizilien bietet ebenfalls sehr gute Strände, verbindet diese aber stärker mit Städten, Kultur und Rundreisen.

Elba eignet sich gut, wenn man eine kleinere und kompaktere Insel sucht.

Auch Ischia bietet zahlreiche Badeplätze, ist jedoch dichter besiedelt.

Welche Insel eignet sich für eine Rundreise?

Für eine richtige längere Rundreise stehen Sizilien und Sardinien klar an erster Stelle.

Beide Inseln sind groß genug, um mehrere völlig unterschiedliche Urlaubsregionen zu besitzen.

Sizilien hat den Vorteil der besonders großen kulturellen Vielfalt. Griechische Tempel, römische Spuren, normannische Architektur, barocke Städte und der Ätna lassen sich miteinander kombinieren.

Sardinien punktet vor allem mit Natur, Küste und weniger dicht besiedelten Landschaften.

Welche Insel ist ohne Auto am besten?

Das hängt vom gewählten Urlaubsort ab.

Auf Ischia ist aufgrund der kompakten Fläche und des Busnetzes ein Urlaub ohne eigenes Fahrzeug vergleichsweise gut möglich.

Auch Elba kann man mit Bussen erkunden, allerdings muss man seine Ausflüge stärker nach dem Fahrplan planen.

Auf Sizilien kann man größere Städte gut per Bahn und Bus miteinander verbinden. Für abgelegene Strände und ländliche Gebiete ist ein Mietwagen aber wesentlich praktischer.

Auf Sardinien würden wir für eine umfangreiche Rundreise ebenfalls ein Auto bevorzugen.

Welche italienische Insel eignet sich für eine Woche?

Für genau eine Woche finden wir Elba oder Ischia besonders praktisch.

Beide Inseln sind groß genug für mehrere Ausflüge, aber klein genug, dass keine sehr langen Fahrstrecken notwendig sind.

Sizilien und Sardinien eignen sich ebenfalls für eine Woche, allerdings sollte man sich dann auf einen Teil der Insel konzentrieren.

Der Versuch, Sizilien in sieben Tagen komplett kennenzulernen, führt zu sehr viel Fahrzeit.

Welche italienische Insel ist am ursprünglichsten?

Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht.

Pantelleria wirkt aufgrund ihrer abgelegenen Lage und vulkanischen Landschaft besonders eigenständig.

San Pietro hat mit Carloforte ebenfalls eine ungewöhnliche Kulturgeschichte.

Salina bietet innerhalb der Äolischen Inseln eine ruhigere Alternative zum größeren Lipari.

Auf Sardinien findet man wiederum im Landesinneren Regionen, die mit den bekannten Küstenorten wenig gemeinsam haben.

Touren, Bootsfahrten und Ausflüge auf Italiens Inseln

Bootsfahrten sind besonders auf kleineren Inseln interessant, weil man Buchten und Küstenabschnitte vom Wasser aus sieht, die über Straßen teilweise nur schwer erreichbar sind.


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Sizilien oder Sardinien – welche Insel ist größer?

Sizilien ist größer als Sardinien.

Der Unterschied ist allerdings geringer, als viele vermuten.

Sizilien umfasst ungefähr 25.800 km², Sardinien etwa 24.100 km².

Bei der Einwohnerzahl ist der Abstand deutlich größer. Auf Sizilien leben etwa dreimal so viele Menschen wie auf Sardinien.

Elba oder Ischia – welche Insel ist größer?

Elba ist mit rund 224 km² fast fünfmal so groß wie Ischia.

Bei der Bevölkerung ist es genau umgekehrt: Ischia besitzt deutlich mehr Einwohner.

Dadurch fühlen sich die Inseln trotz ihrer ähnlichen touristischen Bedeutung sehr unterschiedlich an.

Die größten italienischen Inseln nach Urlaubstyp

Urlaubstyp Unsere Auswahl Warum?
Große Rundreise Sizilien Städte, Kultur, Ätna, Strände und große Entfernungen
Strand und Natur Sardinien Sehr große Auswahl an Küsten und Buchten
Kompakter Inselurlaub Elba Viele Orte und Strände auf überschaubarer Fläche
Thermen und Wellness Ischia Vulkanische Thermalquellen und gute Infrastruktur
Ungewöhnliche Landschaft Pantelleria Vulkanisch, abgelegen und kulturell eigenständig
Inselhopping Lipari Guter Ausgangspunkt für die Äolischen Inseln
Ruhe und Natur Salina Grüne Landschaft und kleinere Orte

FAQ: Größte Inseln Italiens

Was ist die größte Insel Italiens?

Sizilien ist mit rund 25.800 km² die größte Insel Italiens.

Was ist die zweitgrößte Insel Italiens?

Sardinien ist mit ungefähr 24.100 km² die zweitgrößte Insel Italiens.

Was ist die drittgrößte Insel Italiens?

Elba ist mit rund 224 km² die drittgrößte italienische Insel.

Was sind die fünf größten Inseln Italiens?

Die fünf größten Inseln sind Sizilien, Sardinien, Elba, Sant’Antioco und Pantelleria.

Welche Insel ist größer: Sizilien oder Sardinien?

Sizilien ist etwas größer als Sardinien.

Ist Sizilien die größte Insel im Mittelmeer?

Ja. Sizilien ist die größte Insel des Mittelmeers.

Welche Insel ist größer: Elba oder Ischia?

Elba ist mit rund 224 km² deutlich größer als Ischia mit ungefähr 46 bis 47 km².

Welche Insel hat mehr Einwohner: Elba oder Ischia?

Ischia hat deutlich mehr Einwohner. Auf der wesentlich kleineren Insel leben mehr als 60.000 Menschen, während Elba ungefähr halb so viele Einwohner hat.

Ist Lampedusa eine der zehn größten Inseln Italiens?

Nein. Lampedusa ist ungefähr 20 km² groß und liegt damit knapp außerhalb der aktuellen Top 10.

Ist Capri unter den zehn größten Inseln Italiens?

Nein. Capri ist nur rund 10 km² groß und damit erheblich kleiner als die Inseln in den Top 10.

Ist Lipari größer als Ischia?

Nein. Lipari ist mit rund 37 km² etwas kleiner als Ischia.

Ist Salina größer als Lampedusa?

Ja. Salina hat ungefähr 26 km², Lampedusa etwa 20 km².

Welche ist die größte Insel der Äolischen Inseln?

Lipari ist mit ungefähr 37 km² die größte der Äolischen Inseln.

Welche ist die zweitgrößte Äolische Insel?

Salina ist mit rund 26 km² die zweitgrößte Insel des Archipels.

Welche italienische Insel ist am dichtesten besiedelt?

Unter den größeren bekannten Urlaubsinseln fällt Ischia durch ihre sehr hohe Bevölkerungsdichte auf. Auf weniger als 50 km² leben mehr als 60.000 Menschen.

Welche große italienische Insel ist kaum bewohnt?

Asinara ist rund 51 km² groß, heute aber kaum dauerhaft bewohnt. Ein großer Teil der Insel gehört zum Nationalpark.

Welche italienische Insel erreicht man ohne Fähre?

Sant’Antioco ist über einen Damm beziehungsweise eine Straßenverbindung mit Sardinien verbunden und kann daher mit dem Auto erreicht werden, ohne eine Fähre zu benutzen.

Welche Insel eignet sich am besten ohne Mietwagen?

Ischia ist aufgrund ihrer kompakten Größe und ihres Busnetzes vergleichsweise gut ohne Auto bereisbar. Auch Elba ist ohne Auto möglich, erfordert bei längeren Ausflügen aber mehr Fahrplanplanung.

Fazit: Von riesigem Sizilien bis zur grünen Insel Salina

Sizilien ist mit rund 25.800 km² die mit Abstand größte Insel Italiens und gleichzeitig die größte Insel des Mittelmeers.

Nur wenig kleiner ist Sardinien mit etwa 24.100 km². Bei der Bevölkerung und Landschaft unterscheiden sich die beiden Inseln jedoch erheblich.

Danach folgt ein gewaltiger Sprung. Elba ist als drittgrößte italienische Insel nur noch etwa 224 km² groß.

Sant’Antioco und Pantelleria folgen auf den Plätzen vier und fünf. San Pietro und Asinara sind ungefähr gleich groß und liegen beide vor Ischia.

Die korrekte Top 10 wird schließlich von Lipari und Salina ergänzt. Lampedusa und La Maddalena sind etwas kleiner und schaffen es deshalb nicht unter die zehn größten einzelnen Inseln Italiens.

Für Urlauber ist die Fläche allerdings nur ein Kriterium.

Sizilien ist ideal für eine umfangreiche Kultur- und Rundreise. Sardinien eignet sich besonders für Küste, Natur und Strandurlaub. Elba bietet einen guten Mittelweg zwischen Abwechslung und überschaubaren Entfernungen.

Ischia ist aufgrund seiner Thermen und dichten touristischen Infrastruktur interessant, während Pantelleria wesentlich abgelegener und ungewöhnlicher wirkt.

Lipari eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für die Äolischen Inseln. Salina ist eine ruhigere und grünere Alternative innerhalb derselben Inselgruppe.

Wer mehrere italienische Inseln bereist, merkt schnell, wie unterschiedlich sie sind. Zwischen einer zweiwöchigen Rundreise über Sizilien und einem entspannten Aufenthalt auf Salina liegen fast zwei völlig verschiedene Arten von Italienurlaub.

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