Como

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Como verbindet einen Stadtbesuch mit Ausflügen auf dem Comer See. Die Stadt liegt am südwestlichen Ende des Sees, nahe der Schweizer Grenze und ungefähr 50 Kilometer nördlich von Mailand. Zur historischen Altstadt gehören der Dom, kleine Plätze, Einkaufsstraßen und Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Direkt davor liegen die Uferpromenade und die Schiffsanleger.

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Für einen ersten Besuch reicht ein voller Tag. Wenn du zusätzlich nach Brunate fahren und Ausflüge nach Bellagio oder Varenna unternehmen möchtest, sind mehrere Übernachtungen sinnvoll. Die Entfernungen auf dem See werden leicht unterschätzt: Como ist ein guter Ausgangspunkt, liegt aber nicht im mittleren Seebereich.

Como auf einen Blick

  • Lage: am südwestlichen Ende des Comer Sees in der Region Lombardei.
  • Besonders geeignet für: Stadtbummel, Schifffahrten, einen Tagesausflug von Mailand und Urlaub ohne Auto.
  • Wichtige Sehenswürdigkeiten: Dom, Broletto, Altstadt, Uferpromenade und die Standseilbahn nach Brunate.
  • Zeitbedarf: ein Tag für die Stadt; zwei bis drei Tage mit Ausflügen.
  • Wichtige Bahnhöfe: Como San Giovanni und Como Lago.
  • Schiffsanleger: zentral am Seeufer bei der Piazza Cavour.
  • Gut zu wissen: Eine langsame Schifffahrt nach Bellagio kann bereits einen großen Teil des Vormittags beanspruchen.

Como am südlichen Ende des Comer Sees

Für wen lohnt sich Como?

Como ist praktisch, wenn du den Comer See ohne Auto kennenlernen möchtest. Du erreichst die Stadt mit der Bahn und kannst viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß besichtigen. Für Ausflüge stehen Schiffe, Busse und die Standseilbahn nach Brunate zur Verfügung.

Auch bei einer Rundreise eignet sich Como für einen Zwischenstopp. Die Altstadt ist überschaubar, und du brauchst kein umfangreiches Besichtigungsprogramm, um einen schönen Tag zu verbringen. Ein Spaziergang durch das Zentrum, eine Kaffeepause und etwas Zeit am Wasser reichen für einen ersten Eindruck.

Wer hauptsächlich kleine Seeorte besuchen möchte, sollte die Unterkunftslage allerdings vergleichen. Für tägliche Fahrten zwischen Bellagio, Varenna und Menaggio ist ein Standort am mittleren See oft günstiger gelegen. Como bietet dafür mehr Stadtleben und eine gute Verbindung nach Mailand.

Orientierung: Piazza Cavour, Altstadt und Seeufer

Die Piazza Cavour ist ein guter Ausgangspunkt. Der große Platz liegt unmittelbar am See, nahe den zentralen Schiffsanlegern. Von hier gelangst du in wenigen Minuten zum Dom und in die Straßen der Altstadt.

Das historische Zentrum erstreckt sich südlich des Ufers. Viele Straßen sind Fußgängern vorbehalten oder verkehrsberuhigt. Die Via Vittorio Emanuele II und die Via Bernardino Luini helfen bei der Orientierung. Dazwischen liegen kleinere Gassen, Geschäfte, Restaurants und Plätze.

Am südlichen Rand der Altstadt steht die Porta Torre, ein markanter mittelalterlicher Torturm. Du kannst deinen Rundgang deshalb einfach vom See bis zur Porta Torre führen und auf einem anderen Weg zurückgehen. So siehst du mehr als nur die unmittelbare Umgebung der Schiffsanleger.

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Prüfe die Lage zu deinem Ankunftsbahnhof und zu den Schiffsanlegern. Im Sommer sind Klimaanlage und Hinweise zur nächtlichen Lautstärke wichtig; bei Anreise mit dem Auto zusätzlich der Parkplatz.

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Dom von Como: die wichtigste Sehenswürdigkeit

Der Dom Santa Maria Assunta steht nur wenige Gehminuten von der Piazza Cavour entfernt. Seine reich gestaltete Fassade und die große Kuppel gehören zu den auffälligsten Elementen des Stadtbildes.

Der Bau entstand über einen langen Zeitraum. Deshalb treffen unterschiedliche Baustile aufeinander. Auch ohne besondere Kenntnisse der Architektur lohnt sich ein Blick auf die Figuren und Verzierungen der Fassade sowie in den Innenraum.

Fassade des Doms Santa Maria Assunta in Como

Für einen ersten Besuch kannst du ungefähr eine halbe Stunde einplanen. Wenn du dich ausführlich mit den Kunstwerken beschäftigst, brauchst du entsprechend länger. Gottesdienste und die Hinweise am Eingang sind bei der Besichtigung zu berücksichtigen.

Praktisch ist die zentrale Lage: Du musst für den Dom keinen zusätzlichen Ausflug organisieren. Er lässt sich problemlos mit der Altstadt, einer Mittagspause und einem Spaziergang am See verbinden.

Broletto, San Fedele und die Altstadt

Palazzo del Broletto

Direkt neben dem Dom steht der Broletto, das mittelalterliche ehemalige Rathaus. Besonders auffällig sind die farbigen Steinflächen und die offenen Bögen im Erdgeschoss.

Dom und Broletto bilden zusammen ein wichtiges historisches Gebäudeensemble. Für den äußeren Eindruck reichen wenige Minuten. Ob Innenräume oder Ausstellungen zugänglich sind, hängt von der jeweiligen Nutzung ab.

Piazza San Fedele

Etwas weiter im Zentrum liegt die Piazza San Fedele mit der gleichnamigen Kirche. Der Platz ist kleiner als die Piazza Cavour und eignet sich gut als Zwischenstation bei einem Rundgang.

Rundherum kannst du durch Seitenstraßen gehen, Schaufenster anschauen oder eine Pause einlegen. Gerade abseits der direkten Verbindung zwischen Dom und See wirkt Como stärker wie eine alltäglich genutzte Stadt.

Porta Torre und Stadtmauer

Die Porta Torre markiert einen historischen Zugang zur Stadt. In ihrer Umgebung sind weitere Teile der Befestigung erhalten. Wenn du nur am Hafen und am Dom bleibst, verpasst du diesen südlichen Teil der Altstadt.

Ein Rundgang von der Piazza Cavour über Dom und San Fedele bis zur Porta Torre ist eine sinnvolle Strecke für den Vormittag. Mit Pausen und einem Kirchenbesuch solltest du dafür etwa zwei Stunden vorsehen.

Uferpromenade, Tempio Voltiano und Villa Olmo

Westlich der Piazza Cavour führt der Spaziergang am See in Richtung Tempio Voltiano. Das Gebäude erinnert an Alessandro Volta, den aus Como stammenden Physiker. In seiner Umgebung kannst du am Wasser sitzen und den Blick über das südliche Seebecken genießen.

Wer weitergehen möchte, folgt dem Ufer in Richtung Villa Olmo. Von der Innenstadt sind es ungefähr zwei Kilometer. Mit Fotopausen und einem gemütlichen Tempo wird daraus schnell ein längerer Spaziergang.

Die Villa Olmo ist ein großes klassizistisches Gebäude mit Parkanlage. Die Innenräume sind nach den derzeit veröffentlichten Besucherinformationen wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen; der Park ist zugänglich. Plane daher vorerst keinen regulären Rundgang durch die Säle ein. Prüfe den Stand vor dem Besuch erneut.

Für einen kurzen Tagesausflug musst du nicht unbedingt bis zur Villa Olmo gehen. Wenn du anschließend noch Brunate besuchen möchtest, kann eine kürzere Runde am Ufer besser zum Tagesplan passen.

Mit der Standseilbahn nach Brunate

Die Funicolare Como–Brunate verbindet das Seeufer mit dem höher gelegenen Ort Brunate. Die Talstation liegt östlich des Zentrums, einige Gehminuten vom Bahnhof Como Lago entfernt.

Die eigentliche Fahrt dauert ungefähr sieben Minuten. Trotzdem solltest du den Ausflug nicht als kurzen Abstecher zwischen zwei Terminen behandeln. An gut besuchten Tagen kann es sowohl unten als auch bei der Rückfahrt Wartezeiten geben.

Was kann man oben machen?

In Brunate kannst du durch den Ort gehen und Aussichtspunkte aufsuchen. Bei klarer Sicht blickst du auf Como, das Seebecken und die Umgebung. Dunst oder tief hängende Wolken können den Ausblick deutlich einschränken.

Für die Fahrt und einen kurzen Aufenthalt ist ein Zeitblock von etwa anderthalb bis zwei Stunden sinnvoll. Wenn du weiterwandern möchtest, brauchst du mehr Zeit und passende Schuhe.

Der Leuchtturm liegt nicht direkt an der Bergstation

Der Faro Voltiano ist ein weiteres Ziel oberhalb von Brunate. Vom Ausstieg der Standseilbahn musst du dafür weiter bergauf. Verwechsle die kurze Bahnfahrt deshalb nicht mit einem unmittelbaren Zugang zum Leuchtturm.

Bei eingeschränkter Mobilität solltest du die Wege zu den gewünschten Aussichtspunkten vorab prüfen. Auch oben ist nicht jeder Spaziergang eben. Für einen Besuch nur wegen der Aussicht würde ich einen Tag mit guter Sicht wählen.

Seidenmuseum Como

Como ist seit Langem mit der Verarbeitung von Seide verbunden. Das Museo della Seta beschäftigt sich mit dieser Wirtschafts- und Handwerksgeschichte. Es liegt in der Via Castelnuovo 9 und damit außerhalb der unmittelbaren Ufer- und Domumgebung.

Der Besuch ist besonders interessant, wenn du mehr über Herstellung und Verarbeitung erfahren möchtest. Auch bei Regen bietet das Museum eine Alternative zu einer Schifffahrt oder einem Aussichtsausflug.

Prüfe die Öffnungszeiten vor der Anfahrt. Für einen Aufenthalt von nur wenigen Stunden würde ich zunächst die Altstadt und das Seeufer wählen. Bei zwei Tagen in Como lässt sich das Seidenmuseum leichter ergänzen.

Bootsfahrt ab Como: Linienverkehr oder private Tour?

Vom zentralen Seeufer starten öffentliche Schiffe und verschiedene touristische Bootsangebote. Beides bietet Ausblicke auf den Comer See, erfüllt aber unterschiedliche Zwecke.

Ein Linienschiff bringt dich nach Fahrplan zu anderen Orten. Du teilst das Schiff mit weiteren Fahrgästen und richtest deinen Tagesablauf nach den Verbindungen.

Eine private Bootstour ist dagegen ein gebuchter Ausflug für deine Gruppe. Dauer, Route und Leistungen hängen vom Angebot ab. Ein Zwischenstopp, Getränke oder die Anfahrt zu einer bestimmten Villa sind nur enthalten, wenn dies ausdrücklich angegeben ist.

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Eine private Fahrt kann für Paare oder eine gemeinsam reisende Gruppe interessant sein. Vergleiche Gesamtdauer, maximale Personenzahl, Abfahrtsort und die Regelung bei schlechtem Wetter.

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Mit dem Schiff von Como nach Bellagio und Varenna

Bellagio liegt deutlich weiter nördlich, an der Verzweigung der drei Seearme. Eine Fahrt dorthin ist ein richtiger Ausflug. Langsamere Schiffe halten unterwegs an mehreren Orten und können für die Strecke ungefähr zwei Stunden oder länger brauchen. Schnellverbindungen sind kürzer unterwegs.

Die konkrete Fahrzeit hängt vom gewählten Schiff und Fahrplan ab. Prüfe deshalb die Verbindung selbst und nicht nur eine allgemeine Angabe wie „Como–Bellagio“.

Zwischen Bellagio und Varenna gibt es Schiffsverbindungen im mittleren Seebereich. Diese Strecke ist deutlich kürzer als die Anfahrt von Como. Auch Autofähren können Fußpassagiere befördern; achte auf den richtigen Anleger.

Ein sinnvoller Tagesplan

Wenn du beide Orte besuchen möchtest, starte früh und prüfe zuerst die Rückfahrt nach Como. Danach kannst du festlegen, wie viel Zeit in Bellagio und Varenna bleibt.

Für einen entspannten Tag würde ich höchstens diese beiden Orte kombinieren. Ein zusätzlicher Stadtbesuch in Monza macht aus dem Seeausflug schnell eine lange Verkehrsmittelrunde.

In der Hauptsaison solltest du außerdem mit Wartezeiten rechnen. Ein Ticket und eine garantierte Beförderung auf genau der gewünschten Verbindung sind nicht bei jeder Ticketart dasselbe. Prüfe die Buchungsbedingungen besonders beim Schnellverkehr.

Bus als Alternative nach Bellagio

Zwischen Como und Bellagio besteht auch eine Busverbindung entlang des Ufers. Sie kann für eine Strecke eine Alternative zum Schiff sein. Die Straße ist kurvenreich, und dichter Verkehr kann die Fahrt verlängern.

Für die Kombination „hin mit dem Schiff, zurück mit dem Bus“ brauchst du getrennte Informationen zu Fahrplan, Haltestelle und Ticket. Prüfe die letzte passende Rückfahrt bereits vor dem Start.

Organisierte Ausflüge zum Comer See

Wenn du in Mailand übernachtest, kann eine organisierte Tagestour praktisch sein. Du musst dann die einzelnen Anschlüsse nicht selbst zusammenstellen. Dafür bist du an die Route und die Aufenthaltszeiten der Gruppe gebunden.

Achte bei der Buchung darauf, welche Orte tatsächlich besucht werden und ob eine Schifffahrt enthalten ist. Die Programme können sich ändern. Eine Tour, die nach „Comer See“ benannt ist, muss nicht viel Zeit in der Stadt Como vorsehen.

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Ab Mailand zum Comer See:
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Comer See und Lugano:
Ein grenzüberschreitender Ausflug verbindet den See mit einem Besuch in der Schweiz. Prüfe die erforderlichen Reisedokumente und die Aufenthaltszeiten.
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E-Bike-Tour bei Como:
Für eine aktive Alternative solltest du Strecke, Steigungen und erforderliche Fahrpraxis prüfen. Ein Elektromotor erleichtert Anstiege, ersetzt aber keine sichere Beherrschung des Fahrrads.
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Anreise: Welcher Bahnhof in Como ist richtig?

Como hat mehrere Bahnhöfe. Für Touristen sind vor allem Como San Giovanni und Como Lago wichtig. Sie liegen an unterschiedlichen Bahnstrecken und sind nicht austauschbare Bezeichnungen für denselben Bahnhof.

Bahnhof Lage und Nutzen für Besucher
Como San Giovanni Westlich der Altstadt. Praktisch für Verbindungen aus Milano Centrale und in Richtung Schweiz. Zum Zentrum und See führt ein Fußweg.
Como Lago Nahe dem östlichen Bereich des zentralen Seeufers. Endstation der Verbindung über Saronno nach Milano Cadorna.

Von Mailand nach Como

Schnellere Regionalverbindungen von Milano Centrale nach Como San Giovanni benötigen ungefähr 40 Minuten. Andere Züge mit mehr Halten sind länger unterwegs.

Die Verbindung von Milano Cadorna nach Como Lago dauert ungefähr eine Stunde. Welche Strecke für dich besser ist, hängt auch von deinem Ausgangspunkt in Mailand ab. Eine kürzere Zugfahrt bringt wenig, wenn du vorher lange zum Abfahrtsbahnhof fahren musst.

Rückfahrt von Varenna

Varenna besitzt einen Bahnhof an der östlichen Seeseite. Von dort kannst du über das Bahnnetz zurück nach Como reisen, brauchst dafür aber eine passende Umsteigeverbindung.

Eine Fahrt über Monza ist je nach Verbindung möglich, führt jedoch weit vom See weg. Plane sie nicht automatisch als schnellste Rückfahrt ein. Für einen Rundausflug ab Mailand kann es dagegen sinnvoll sein, in Como zu starten und ab Varenna nach Mailand zurückzufahren.

Mit dem Auto nach Como und Parken

Como liegt an einer wichtigen Verkehrsachse zwischen Mailand und der Schweiz. Gerade an Wochenenden und in der Ferienzeit kann die Zufahrt ins Zentrum viel Zeit kosten.

Für einen Stadtbesuch ist ein Parkhaus außerhalb der verkehrsbeschränkten Altstadt sinnvoll. Fahre nicht einfach bis zu einem Restaurant oder Hotel im Zentrum, ohne die Zufahrtsbedingungen zu kennen. Die Beschilderung an den Straßen ist entscheidend.

Wenn du mehrere Nächte bleibst, frage die Unterkunft nach einem reservierbaren Stellplatz und dem genauen Anfahrtsweg. Ein Hotelparkplatz kann außerdem außerhalb des Gebäudes liegen oder zusätzlich berechnet werden.

Hotels in Como: Wo übernachten?

Für eine erste Reise ist eine Unterkunft in oder nahe der Altstadt praktisch. Du erreichst Restaurants, Dom und Seeufer zu Fuß. Direkt am Wasser zahlst du häufig auch für die Lage und den Ausblick.

Die Umgebung von Como San Giovanni kann für Bahnreisende passen. Prüfe aber den tatsächlichen Fußweg: Die Lage etwas oberhalb des Zentrums kann mit Gepäck einen Unterschied machen.

Wenn du vor allem tägliche Ausflüge nach Bellagio und Varenna planst, solltest du auch Unterkünfte dort vergleichen. Como ist besonders dann sinnvoll, wenn du Stadtbesichtigungen, Bahnreisen und einzelne Seeausflüge kombinieren möchtest.

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Prüfe die Lage zu deinem Ankunftsbahnhof und zu den Schiffsanlegern. Im Sommer sind Klimaanlage und Hinweise zur nächtlichen Lautstärke wichtig; bei Anreise mit dem Auto zusätzlich der Parkplatz.

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Essen, Einkaufen und Reisekosten

Rund um die Piazza Cavour findest du viele Möglichkeiten für eine Pause mit Seeblick. Wenn die Aussicht nicht entscheidend ist, lohnt sich auch ein Blick in die Straßen weiter südlich in der Altstadt.

Vergleiche die ausgehängten Speisekarten und achte auf zusätzliche Posten wie das Gedeck. Für ein einfaches Mittagessen kommen neben Restaurants auch Bäckereien und kleinere Imbissangebote infrage.

Seidenprodukte sind ein naheliegendes Mitbringsel aus Como. Prüfe Material und Herkunft, statt allein von einem Verkaufsort in Como auf eine lokale Herstellung zu schließen.

Für das Ausflugsbudget solltest du Bahn, Schiffe und Standseilbahn getrennt zusammenrechnen. Eine private Bootsfahrt kann einen großen Teil der Tageskosten ausmachen. Altstadt, Außenansicht des Doms und Uferspaziergang lassen sich dagegen auch mit kleinem Budget verbinden.

Vorschlag für einen Tag in Como

Vormittags: Gehe vom Bahnhof zum Zentrum. Besuche den Dom, schaue dir den Broletto an und spaziere über die Piazza San Fedele bis zur Porta Torre.

Mittags: Plane eine Pause in der Altstadt ein. Anschließend gehst du zur Piazza Cavour und ans Wasser.

Nachmittags: Entscheide dich für Brunate, eine kürzere Bootsfahrt oder den Spaziergang Richtung Villa Olmo. Alle drei Möglichkeiten an einem Nachmittag werden schnell zu viel.

Abends: Bleibe zum Essen in Como oder fahre nach Mailand zurück. Wenn du eine feste Zugverbindung nutzen möchtest, plane bei der Rückfahrt aus Brunate oder von einer Bootstour genügend Puffer ein.

Weitere Ausflüge am Comer See

Bei einem längeren Aufenthalt kannst du neben Bellagio und Varenna auch die östliche Seeseite kennenlernen. Lecco liegt am südöstlichen Seeende und hat einen eigenen Stadtcharakter.

Weiter nördlich befinden sich Mandello del Lario und Lierna. Für diese Orte ist die Bahn entlang des Ostufers interessant. Ab Como bedeutet das jedoch eine Anreise mit Umstieg oder eine Kombination verschiedener Verkehrsmittel.

Für einen Aufenthalt von nur zwei Tagen würde ich einen Tag in Como und einen Tag für einen Seeausflug reservieren. So bleibt Zeit für die Orte selbst.

Beste Reisezeit und häufige Fragen

Wann ist Como besonders angenehm?

Frühjahr und Herbst eignen sich häufig gut für Stadtspaziergänge. Im Sommer gibt es viele Ausflugsmöglichkeiten, zugleich wird es an den Anlegern und an der Standseilbahn voller. Regentage sind zu jeder Jahreszeit möglich.

Die Lage am See begünstigt geschützte Gärten, bedeutet aber kein ganzjährig warmes Mittelmeerklima. Im Winter kann es kalt sein. Für Schifffahrten musst du den saisonalen Fahrplan berücksichtigen.

Kann man in Como baden?

Die zentrale Uferpromenade ist kein klassischer Badestrand. Wenn Baden wichtig ist, suche gezielt nach einem dafür ausgewiesenen Strandbad oder einer geeigneten Badestelle. Steige nicht zwischen Schiffsanlegern und Hafenanlagen ins Wasser.

Ist Como mit Kindern geeignet?

Ja, besonders mit einem überschaubaren Programm. Eine kurze Schifffahrt oder die Standseilbahn kann einen Stadtbummel ergänzen. Lange Warteschlangen und mehrere Umstiege machen einen Ausflug dagegen schnell anstrengend.

Como oder Bellagio als Unterkunft?

Como ist praktisch für Bahnverbindungen und Stadtleben. Bellagio liegt günstiger für Ausflüge im mittleren Seebereich. Entscheide nach den Orten, die du tatsächlich besuchen möchtest, und nicht allein nach dem Hotelpreis.


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Como ist eine Stadt im Norden von Italien in der Provinz Lombardei. Sie ist mit 85.000 Einwohner die größte Stadt am Comer See. Die Stadt grenzt an die Schweiz (Kanton Tessin). Mailand ist nur etwa 50 Kilometer entfernt.

Como liegt am Fuße der Alpen, nur 200 Meter über dem Meer. Das Klima ist mild mediterran. Es gibt in der Gegend Palmen und Zitrusbäume.

Orientierung Como

Das Zentrum der Stadt ist aus unserer Sicht am Ufer des Comer Sees. Hier ist der Anleger der Fähren. Gegenüber ist ein großer Platz namens Piazza Cavour, der bekannteste Platz in der Innenstadt von Como. Von hier geht eine lange Fußgängerzone vom See weg. In und um diese autofreie Straße sind viele Geschäfte und Cafés. Nach einigen hundert Metern sieht man auf der linken Seite den Dom von Como, der lange offizielle Name ist: Cattedrale di Santa Maria Assunta-Duomo di Como. Die Kathedrale ist das bekannteste Gebäude in Como, fast alle Touristen besuchen den Dom.

Der Bahnhof von Como heißt „Como S. Giovanni“ und ist etwa 500 Meter westlich der Innenstadt auf einen kleinen Anhöhe. Man ist mit dem Zug von Como in 5 Minuten in Chiasso in der Schweiz, die stündlichen regionalen Züge nach Mailand brauchen etwa 45 Minuten. Es gibt auch eine S-Bahn nach Mailand, diese hält an jeder Station und ist über 1 Stunde unterwegs.

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Sehenswürdigkeiten Como

Die Stadt hat eine schöne Altstadt. Neben dem Dom gibt es viele andere sehenswerte Häuser. Nicht verpassen in der Innenstadt sollte man auch das ehemalige Gerichtsgebäude Palazzo del Broletto. Einen Besuch wert ist das Seidenmuseum von Como. Seit mehr als 500 Jahre ist Seide ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Region.

Mit der Fähre kommt man von Como häufig in den mittleren und nördlichen Comer See. Como liegt direkt an einer der beiden Südspitzen des langen Sees. Die meisten Touristen fahren mit dem Schiff nach Bellagio oder Varenna (Fahrdauer 1-2 Stunden).

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Ausflüge von Como

Nach Bellagio gibt es auch Busse (nur wenige Euro). Die Fähre kostet hingegen 14,50 einfach (Expressschiffe). Man kann in eine Richtung die Fähre auf dem See Lago di Como nehmen und in die andere den günstigen Bus. Von Varenna gibt es keinen Bus nach Como. Wir sind mit dem Zug von Varenna bis Monza gefahren und dann mit einem anderen Regionalzug nach Como. Monza ist ebenfalls sehenswert (für 1-2 Stunden). Unser Vorschlag: Am Morgen mit der Fähre au dem Comer See von Como nach Bellagio. 1-2 Stunden später mit der Autofähre weite nach Varenna. Danach mit dem Zug nach Monza, 2 Stunden Monza anschauen. Am späten Nachmittag dann mit der Bahn zurück nach Como. Alle Tickets zusammen knapp 30 Euro, man sieht viel an einem Tag.

Andere Tagesausflüge sind mit dem Zug nach Mailand oder in die Schweiz zum Beispiel nach Lugano.

 

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