Rapallo ist einer der bekanntesten Ferienorte an der ligurischen Riviera. Die Stadt liegt direkt am Golf von Tigullio zwischen Genua und den berühmten Küstenorten Santa Margherita Ligure und Portofino.
Rapallo verbindet vieles, was einen Urlaub in Ligurien attraktiv macht: eine hübsche Altstadt, eine lange Meerespromenade, kleine Strände, einen lebhaften Hafen und gute Verbindungen zu den schönsten Orten der Umgebung. Besonders interessant ist Rapallo als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Portofino, San Fruttuoso und entlang der ligurischen Küste.
Hotels & Unterkünfte in Rapallo
Rapallo bietet eine große Auswahl an Hotels, Apartments und Pensionen. Besonders praktisch sind Unterkünfte nahe der Altstadt, der Meerespromenade oder des Bahnhofs – auch als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Portofino und Santa Margherita Ligure.
Ein weiterer Vorteil: Rapallo ist touristisch gut erschlossen, aber normalerweise weniger exklusiv und teuer als Portofino. Es gibt eine große Auswahl an Hotels, Ferienwohnungen, Restaurants und Geschäften. Dadurch eignet sich die Stadt auch für einen längeren Aufenthalt.
Rapallo auf einen Blick
- Region: Ligurien
- Lage: Golf von Tigullio an der italienischen Riviera
- Einwohner: rund 30.000
- Highlights: Altstadt, Meerespromenade, Castello sul Mare und Montallegro
- Strände: kleine Strände und Strandbäder entlang der Küste
- Ausflüge: Portofino, Santa Margherita Ligure, San Fruttuoso und Camogli
- Ideal für: Badeurlaub, Ausflüge, Wandern und Küstenurlaub
- Großer Vorteil: guter Ausgangspunkt für Portofino bei meist deutlich größerer Unterkunftsauswahl
By Davide Papalini – Own work, CC BY 2.5, Link
Warum lohnt sich Rapallo?
Rapallo ist nicht so spektakulär wie das kleine Portofino und besitzt nicht die weltberühmte Kulisse der Cinque Terre. Gerade das kann jedoch ein Vorteil sein. Die Stadt ist ein echter Ferienort, in dem neben Touristen auch viele Einheimische leben.
Im Zentrum findet man Supermärkte, Bäckereien, Cafés und zahlreiche Restaurants. Abends kann man über die Promenade spazieren, während tagsüber Ausflüge entlang der Küste möglich sind.
Besonders praktisch ist die Lage. Das elegante Santa Margherita Ligure liegt nur wenige Kilometer entfernt. Dahinter beginnt die Halbinsel von Portofino.
Wer Portofino sehen möchte, muss deshalb nicht unbedingt dort übernachten. Rapallo eignet sich sehr gut als preislich meist günstigere Basis für einen Besuch in Portofino.
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Rapallo
Rapallo ist keine Stadt, in der man eine lange Liste großer Museen abarbeiten muss. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten lassen sich gut mit einem Spaziergang durch das Zentrum und entlang der Küste verbinden.
Zu den interessantesten Zielen gehören:
- die Altstadt von Rapallo,
- das Castello sul Mare,
- die Meerespromenade Lungomare Vittorio Veneto,
- der Chiosco della Musica,
- die Basilika Santi Gervasio e Protasio,
- die Wallfahrtskirche Nostra Signora di Montallegro,
- die Seilbahn nach Montallegro,
- der Hafen von Rapallo.
Altstadt von Rapallo
Die Altstadt von Rapallo beginnt nur wenige Schritte hinter der Meerespromenade. Enge Straßen, historische Häuser, kleine Geschäfte und Restaurants bestimmen das Bild.
Rapallo besitzt nicht die monumentale Altstadt einer großen italienischen Kunststadt. Gerade deshalb lässt sich das Zentrum entspannt erkunden. Viele Straßen sind Fußgängerzonen oder zumindest weitgehend vom Durchgangsverkehr befreit.
Zu den wichtigsten Straßen gehört die Via Mazzini. Rundherum befinden sich Geschäfte, Bars, Bäckereien und Restaurants.
Wer Rapallo nicht nur als Ausgangspunkt für Portofino nutzt, sollte sich mindestens ein oder zwei Stunden Zeit nehmen, um ohne feste Route durch das Zentrum zu laufen.
Castello sul Mare – das Wahrzeichen von Rapallo
Direkt am Wasser steht das Castello sul Mare, auch Castello di Rapallo genannt. Die kleine Festung gehört zu den bekanntesten Fotomotiven der Stadt.
Das Kastell wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Hintergrund waren Angriffe von Piraten auf die ligurische Küste. Die Festung sollte Rapallo besser gegen Überfälle vom Meer schützen.
Heute liegt das kleine Bauwerk unmittelbar an der Uferpromenade und bildet einen markanten Abschluss des zentralen Küstenabschnitts.
Besonders schön ist der Blick von der Promenade auf das Kastell mit dem Golf von Tigullio im Hintergrund.

Meerespromenade von Rapallo
Die Meerespromenade von Rapallo gehört zu den schönsten Bereichen der Stadt. Sie verläuft direkt am Golf von Tigullio und verbindet Hafen, Stadtzentrum, Strände und Castello sul Mare.
Palmen, Hotels, Restaurants und Cafés säumen den Lungomare. Auf der Meerseite liegen kleine Strände, Anlegestellen und der Hafen.
Besonders am Abend ist die Promenade beliebt. Dann treffen sich Urlauber und Einheimische zum Spaziergang am Meer.

Chiosco della Musica
Direkt an der Promenade steht ein weiteres Wahrzeichen von Rapallo: der Chiosco della Musica.
Der elegante Musikpavillon stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert und fällt besonders durch seine aufwendig gestaltete Kuppel auf. Er erinnert an die Zeit, in der Rapallo bereits ein mondäner Ferienort an der italienischen Riviera war.
Der Chiosco della Musica steht unmittelbar zwischen Altstadt und Meer und lässt sich deshalb kaum übersehen.

Seilbahn Rapallo – Montallegro
Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten Rapallos liegt nicht direkt am Meer, sondern hoch über der Stadt. Die Wallfahrtskirche Nostra Signora di Montallegro befindet sich auf den Bergen hinter Rapallo.
Schon die Fahrt hinauf ist ein Erlebnis. Eine Seilbahn verbindet Rapallo mit Montallegro und überwindet dabei einen großen Höhenunterschied.
Oben angekommen bietet sich bei gutem Wetter ein weiter Blick über Rapallo, den Golf von Tigullio und die ligurische Küste.
Die Fahrt nach Montallegro ist deshalb nicht nur für religiös oder historisch interessierte Besucher empfehlenswert. Sie gehört auch zu den besten Möglichkeiten, Rapallo und die Umgebung von oben zu sehen.
Wallfahrtskirche Madonna di Montallegro
Die Basilica Santuario di Nostra Signora di Montallegro gehört zu den bedeutendsten religiösen Orten der Umgebung.
Die Geschichte des Heiligtums reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Montallegro entwickelte sich zu einem wichtigen Wallfahrtsort und ist bis heute eng mit Rapallo verbunden.
Im Inneren sind unter anderem religiöse Kunstwerke und Votivgaben zu sehen. Auch wer sich weniger für Kirchen interessiert, sollte den Ausflug wegen der Lage und der Aussicht in Betracht ziehen.
Rund um Montallegro beginnen außerdem Wanderwege durch die bewaldeten Hügel oberhalb der ligurischen Küste.
Strände in Rapallo
Rapallo ist ein Küstenort, aber man sollte hier keine kilometerlangen Sandstrände erwarten. Typisch für diesen Teil Liguriens sind kleinere Strandabschnitte, Kiesstrände und private Strandbäder.
Direkt im Stadtgebiet gibt es mehrere Möglichkeiten zum Baden. Ein Teil der Küste wird von sogenannten Bagni genutzt. Dort zahlt man für Liegestuhl und Sonnenschirm und kann häufig weitere Einrichtungen nutzen.
Daneben gibt es kleinere frei zugängliche Bereiche.
Wer einen klassischen Badeurlaub plant, sollte die Lage der Unterkunft zum gewünschten Strand vorher prüfen. Wer dagegen Sightseeing, Ausflüge und gelegentliches Baden kombinieren möchte, findet in Rapallo gute Voraussetzungen.
Hafen von Rapallo
Rapallo besitzt einen größeren Hafen mit Fischerbooten, Freizeitbooten und Yachten. Der Hafen prägt zusammen mit der Promenade das Stadtbild.
Für Touristen ist er auch deshalb wichtig, weil Rapallo Ausgangspunkt für Boots- und Fährverbindungen entlang der ligurischen Küste ist.
Gerade im Sommer ist das Schiff eine attraktive Alternative zu Bus und Auto. Die Fahrt entlang der Küste ist bereits Teil des Ausflugs und erspart gleichzeitig die Parkplatzsuche in kleinen Orten wie Portofino.
Von Rapallo nach Portofino
Portofino gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen an der italienischen Riviera und liegt nur wenige Kilometer von Rapallo entfernt.
Gerade deshalb ist Rapallo eine gute Alternative zu einer teuren Übernachtung direkt in Portofino.
Für den Ausflug gibt es mehrere Möglichkeiten. Je nach Saison und Verbindung kann man Busse beziehungsweise Schiffe nutzen oder zunächst nach Santa Margherita Ligure fahren.
Mit dem eigenen Auto ist Portofino dagegen weniger praktisch. Der Ort ist klein und Parkmöglichkeiten sind begrenzt. Für Tagesbesucher sind öffentliche Verkehrsmittel oder eine Bootsfahrt meist angenehmer.
Santa Margherita Ligure
Zwischen Rapallo und Portofino liegt Santa Margherita Ligure. Der elegante Küstenort besitzt eine schöne Promenade, einen Hafen, Strände und zahlreiche Restaurants.
Santa Margherita lässt sich problemlos als eigener Ausflug besuchen oder mit Portofino kombinieren.
Wer mehrere Tage in Rapallo verbringt, sollte sich auch für Santa Margherita einige Stunden Zeit nehmen.
Ausflug nach San Fruttuoso
Ein weiteres außergewöhnliches Ziel ist die Abtei San Fruttuoso. Sie liegt in einer kleinen Bucht auf der Halbinsel von Portofino.
Die Lage macht San Fruttuoso besonders: Es führt keine normale Straße direkt in die Bucht. Besucher kommen hauptsächlich zu Fuß über Wanderwege oder mit dem Boot.
Die Kombination aus historischem Kloster, kleinem Strand, Bergen und Meer macht San Fruttuoso zu einem der schönsten Ausflugsziele in der Umgebung von Rapallo.
Rapallo als Ausgangspunkt für die ligurische Riviera
Für einen längeren Aufenthalt besitzt Rapallo einen entscheidenden Vorteil: Die Stadt liegt verkehrsgünstig und bietet gleichzeitig eine gute touristische Infrastruktur.
Von hier lassen sich unter anderem folgende Ziele besuchen:
- Santa Margherita Ligure,
- Portofino,
- San Fruttuoso,
- Camogli,
- Genua,
- Sestri Levante,
- Chiavari und
- mit etwas mehr Fahrzeit auch die Cinque Terre.
Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, profitiert besonders vom Bahnhof im Zentrum.
Essen in Rapallo
Die Küche Rapallos ist typisch ligurisch. Fisch und Meeresfrüchte spielen eine wichtige Rolle, ebenso Olivenöl, Kräuter, Gemüse und natürlich Basilikum.
Zu den Gerichten und Spezialitäten, die man in Rapallo probieren kann, gehören:
- Trofie al pesto: kurze gedrehte Nudeln mit ligurischem Basilikumpesto,
- Focaccia: der ligurische Klassiker für zwischendurch,
- Focaccia al formaggio: besonders mit der Region um Recco verbunden,
- Fisch und Meeresfrüchte: je nach Restaurant und Fang,
- Canestrelli: traditionelles Gebäck.
Für ein schnelles Mittagessen ist eine Bäckerei mit Focaccia oft eine gute und vergleichsweise preiswerte Alternative zum Restaurant.
Am Abend findet man sowohl in der Altstadt als auch rund um die Promenade zahlreiche Restaurants und Trattorien.

Shopping und Markt in Rapallo
Rapallo ist groß genug, um auch außerhalb der rein touristischen Bereiche eine gute Auswahl an Geschäften zu bieten. In der Altstadt findet man Modegeschäfte, Feinkostläden, Bäckereien und kleinere Fachgeschäfte.
Für Urlauber ist das praktisch, da man für alltägliche Einkäufe nicht auf touristische Minimärkte angewiesen ist.
Wer regionale Lebensmittel als Mitbringsel sucht, findet beispielsweise Pesto, Olivenöl, Pasta und ligurisches Gebäck.
Wandern rund um Rapallo
Die Berge beginnen unmittelbar hinter der Küste. Dadurch eignet sich Rapallo gut für Reisende, die Meer und Wandern miteinander kombinieren möchten.
Besonders rund um Montallegro gibt es Wanderwege mit Ausblicken auf den Golf von Tigullio.
Auch die Halbinsel von Portofino ist ein bekanntes Wandergebiet. Dort verlaufen Wege zwischen Küstenorten, Wäldern und kleinen Buchten.
Im Frühling und Herbst sind Wanderungen meist angenehmer als während der heißen Mittagsstunden im Hochsommer.
Rapallo mit dem Zug erreichen
Rapallo besitzt einen Bahnhof in zentraler Lage. Das ist für einen Urlaub an der ligurischen Küste ein großer Vorteil.
Von hier bestehen Bahnverbindungen entlang der Küste unter anderem in Richtung Genua und La Spezia. Dadurch lassen sich zahlreiche Orte besuchen, ohne täglich ein Auto zu benötigen.
Vom Bahnhof erreicht man die Altstadt und die Meerespromenade zu Fuß.
Gerade bei einer Rundreise durch Ligurien ist der Zug häufig einfacher als das Auto, da Parkplätze in vielen Küstenorten knapp und teuer sein können.
Rapallo mit dem Auto
Rapallo ist auch mit dem Auto erreichbar. Wer eine Unterkunft mit eigenem Parkplatz findet, hat einen deutlichen Vorteil.
Im Zentrum sollte man auf Verkehrsregelungen und ausgeschilderte Parkbereiche achten. Wie in vielen italienischen Städten können bestimmte Bereiche für den normalen Autoverkehr eingeschränkt sein.
Für Tagesausflüge entlang der Küste ist das Auto nicht immer die beste Wahl. Besonders für Portofino sind Bahn, Bus und Schiff häufig entspannter.
Beste Reisezeit für Rapallo
Rapallo kann grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden. Welche Reisezeit am besten ist, hängt vom geplanten Urlaub ab.
Frühling
April, Mai und Juni sind sehr gute Monate für Sightseeing und Wanderungen. Die Temperaturen sind meist angenehmer als im Hochsommer und die Landschaft ist grün.
Sommer
Juli und August sind die klassische Badesaison. Dann ist an der ligurischen Riviera besonders viel los. Unterkünfte sind stärker gefragt und beliebte Ausflugsziele können voll werden.
Herbst
September kann für einen Küstenurlaub besonders attraktiv sein. Das Meer ist noch warm und die Hauptferienzeit ist teilweise bereits vorbei.
Auch der Oktober eignet sich für Besichtigungen und Ausflüge, das Wetter wird jedoch wechselhafter.
Winter
Im Winter ist Rapallo deutlich ruhiger. Für einen reinen Badeurlaub eignet sich diese Jahreszeit natürlich nicht, für Spaziergänge und Ausflüge kann die Stadt aber interessant sein.
Wie lange sollte man in Rapallo bleiben?
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum lassen sich an einem Tag ansehen. Rapallo eignet sich jedoch besonders gut für einen Aufenthalt von drei bis fünf Tagen oder länger, wenn die Umgebung erkundet werden soll.
Ein mögliches Programm könnte so aussehen:
- Tag 1: Rapallo Altstadt, Promenade und Castello sul Mare
- Tag 2: Santa Margherita Ligure und Portofino
- Tag 3: Montallegro und Wanderung
- Tag 4: Bootsausflug nach San Fruttuoso
- Tag 5: Camogli, Genua oder Sestri Levante
Damit wird Rapallo von einem einzelnen Reiseziel zu einer praktischen Basis für einen größeren Teil der ligurischen Riviera.
Rapallo oder Portofino – wo übernachten?
Für die meisten Reisenden ist Rapallo die praktischere Basis. Die Stadt bietet wesentlich mehr Infrastruktur und eine größere Auswahl an Unterkünften, Restaurants und Geschäften.
Portofino punktet dagegen mit seiner außergewöhnlichen Lage und seinem berühmten Hafen. Wer dort übernachtet, bezahlt jedoch für diese Exklusivität.
Eine gute Lösung ist deshalb: in Rapallo übernachten und Portofino als Tagesausflug besuchen.
Auch Santa Margherita Ligure ist eine interessante Alternative. Wer mehrere Orte vergleichen möchte, sollte bei der Unterkunftssuche den gesamten Golf von Tigullio betrachten.
Häufige Fragen zu Rapallo
Ist Rapallo sehenswert?
Ja. Rapallo bietet eine hübsche Altstadt, eine lange Meerespromenade, das Castello sul Mare und eine sehr gute Lage für Ausflüge nach Portofino, Santa Margherita Ligure und San Fruttuoso.
Hat Rapallo einen Strand?
Ja. In und um Rapallo gibt es mehrere kleinere Strandabschnitte und Strandbäder. Große, kilometerlange Sandstrände sollte man allerdings nicht erwarten.
Ist Rapallo teuer?
Rapallo liegt an einer beliebten Ferienküste und ist entsprechend kein ausgesprochen billiges Reiseziel. Im Vergleich zum nahe gelegenen Portofino findet man jedoch meist eine deutlich größere Auswahl an Unterkünften und Restaurants in unterschiedlichen Preisklassen.
Kann man von Rapallo nach Portofino fahren?
Ja. Rapallo eignet sich sehr gut als Ausgangspunkt für Portofino. Je nach Saison und gewünschter Route kommen öffentliche Verkehrsmittel und Schiffsverbindungen infrage.
Braucht man in Rapallo ein Auto?
Nein. Bahnhof, Altstadt und Promenade liegen nah beieinander. Viele Ziele entlang der Küste lassen sich mit Bahn, Bus oder Schiff erreichen. Für einen Urlaub mit Schwerpunkt auf den Küstenorten kann ein Auto sogar mehr Aufwand als Nutzen bedeuten.
Wie lange braucht man für Rapallo?
Für das Stadtzentrum reicht ein Tag. Wer Rapallo als Basis für Portofino, San Fruttuoso und weitere Orte am Golf von Tigullio nutzt, kann problemlos mehrere Tage bleiben.
Was ist schöner – Rapallo oder Santa Margherita Ligure?
Santa Margherita Ligure wirkt etwas eleganter und kompakter. Rapallo ist größer, besitzt mehr Infrastruktur und eignet sich besonders gut als Ausgangspunkt für mehrere Ausflüge. Wer genügend Zeit hat, sollte beide Orte besuchen.
Fazit: Lohnt sich ein Urlaub in Rapallo?
Rapallo ist eine sehr gute Basis für einen Urlaub an der ligurischen Riviera. Die Stadt verbindet Meer, Altstadt und Promenade mit einer guten touristischen Infrastruktur und einer verkehrsgünstigen Lage.
Besonders interessant ist Rapallo für Reisende, die nicht nur einen einzelnen Küstenort sehen möchten. Portofino, Santa Margherita Ligure und San Fruttuoso liegen praktisch vor der Haustür, während weitere Ziele wie Camogli, Genua und Sestri Levante gut erreichbar sind.
Wer die spektakulärste Kulisse sucht, wird wahrscheinlich Portofino bevorzugen. Wer dagegen mehr Auswahl bei Hotels und Restaurants, gute Verkehrsanbindungen und einen lebendigen Urlaubsort möchte, findet in Rapallo häufig die bessere Basis.