Die 10 längsten Flüsse Italiens: Länge, Verlauf und Reiseziele

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Italien ist vor allem für seine Küsten, Seen, Berge und historischen Städte bekannt. Die Flüsse Italiens werden bei Reiseplanungen dagegen häufig weniger beachtet. Dabei haben sie Landschaften, Städte und Landwirtschaft über Jahrtausende geprägt.Der mit Abstand längste Fluss Italiens ist der Po. Er durchquert den Norden des Landes von den Alpen bis zur Adria und bildet mit seinen zahlreichen Nebenflüssen das wichtigste Flusssystem Italiens.

Die meisten anderen italienischen Flüsse sind wesentlich kürzer. Dafür gibt es einen einfachen geografischen Grund: Italien ist lang und schmal. Der Apennin verläuft über weite Teile der Halbinsel relativ nahe an den Küsten. Viele Flüsse erreichen deshalb bereits nach vergleichsweise kurzer Strecke das Meer.

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In Norditalien ist die Situation anders. Zwischen Alpen und Apennin liegt die breite Po-Ebene. Hier können große Flüsse mehrere hundert Kilometer zurücklegen. Gleichzeitig speisen Schnee, Niederschläge und Gebirgsbäche zahlreiche große Nebenflüsse des Po.

In diesem Artikel stellen wir die zehn längsten Flüsse Italiens vor. Neben Länge und Verlauf geht es auch darum, welche bekannten Städte, Seen und Urlaubsregionen mit diesen Flüssen verbunden sind.

Kurze Antwort: Welcher ist der längste Fluss Italiens?

Der Po ist mit ungefähr 652 Kilometern der längste Fluss Italiens. Er entspringt am Monte Viso im Piemont, durchquert die Po-Ebene und mündet mit einem großen Delta in die Adria.

Top 10: Die längsten Flüsse Italiens

Bei Flusslängen können je nach Quelle kleinere Unterschiede auftreten. Das hängt unter anderem davon ab, welcher Quellbach als Beginn eines Flusses definiert wird. Für eine allgemeine Rangliste ergibt sich folgende Reihenfolge:

Rang Fluss Länge ca. Wichtige Regionen Mündung
1 Po 652 km Piemont, Lombardei, Emilia-Romagna, Venetien Adria
2 Etsch / Adige 410 km Trentino-Südtirol, Venetien Adria
3 Tiber / Tevere 405 km Emilia-Romagna, Toskana, Umbrien, Latium Tyrrhenisches Meer
4 Adda 313 km Lombardei Po
5 Oglio 280 km Lombardei Po
6 Tanaro 276 km Piemont, Ligurien Po
7 Ticino / Tessin 248 km Schweiz, Piemont, Lombardei Po
8 Arno 241 km Toskana Tyrrhenisches Meer
9 Piave ca. 220 km Friaul-Julisch Venetien, Venetien Adria
10 Reno ca. 211–212 km Toskana, Emilia-Romagna Adria

Die Tabelle zeigt deutlich, wie stark Norditalien die Rangliste dominiert. Vier der zehn längsten Flüsse – Adda, Oglio, Tanaro und Ticino – sind sogar Nebenflüsse des Po.

1. Po – 652 Kilometer

Der Po ist der längste und wasserreichste große Fluss Italiens. Seine Länge beträgt ungefähr 652 Kilometer.

Er entspringt in den Cottischen Alpen am Monte Viso im Piemont. Von dort fließt er zunächst ostwärts und durchquert anschließend große Teile Norditaliens.

Sein Einzugsgebiet umfasst wesentliche Teile des Piemont, der Lombardei, der Emilia-Romagna und Venetiens.

Schließlich erreicht der Po die Adria. Dort bildet er ein weit verzweigtes Delta mit zahlreichen Flussarmen, Feuchtgebieten und Lagunen.

Die Po-Ebene

Die nach dem Fluss benannte Po-Ebene ist die größte zusammenhängende Ebene Italiens.

Sie gehört gleichzeitig zu den wichtigsten Wirtschafts- und Landwirtschaftsräumen Europas. Auf den fruchtbaren Böden werden unter anderem Reis, Mais, Getreide, Gemüse und zahlreiche andere Produkte angebaut.

Große Teile der italienischen Industrie konzentrieren sich ebenfalls in diesem Raum.

Welche großen Städte liegen am Po?

Der Po fließt unter anderem durch Turin. Dort lässt sich der Fluss besonders gut in einer großen italienischen Stadt erleben.

Mailand liegt dagegen nicht direkt am Po. Die Stadt befindet sich zwar mitten in der Po-Ebene und im Einzugsgebiet des Flusssystems, der eigentliche Po verläuft jedoch deutlich südlich der Stadt.

Das Po-Delta

Das Po-Delta gehört zu den interessantesten Naturlandschaften im Nordosten Italiens.

Hier teilt sich der Fluss in mehrere Arme und erreicht schließlich die Adria. Die Landschaft besteht aus Wasserläufen, Feuchtgebieten, landwirtschaftlichen Flächen und Lagunen.

Wer Norditalien nicht nur wegen historischer Städte besucht, findet hier eine ganz andere Seite des Landes.

2. Etsch – Adige – 410 Kilometer

Die Etsch heißt auf Italienisch Adige und ist mit ungefähr 410 Kilometern der zweitlängste Fluss Italiens.

Sie entspringt nahe dem Reschenpass in Südtirol und fließt anschließend durch das Etschtal Richtung Süden.

Für Touristen ist die Etsch besonders interessant, weil mehrere bekannte Städte und Urlaubsgebiete an ihrem Verlauf liegen.

Etsch in Südtirol

Im oberen Abschnitt fließt die Etsch durch Südtirol. Das Tal gehört zu den wichtigsten Verkehrsachsen durch die Alpen.

Auch die Stadt Bozen liegt im Flusssystem der Etsch. Weiter südlich folgt Trient.

Die Kombination aus Fluss, Bergen, Weinbergen und historischen Orten prägt große Teile des Etschtals.

Die Etsch in Verona

Besonders eindrucksvoll ist die Etsch in Verona.

Der Fluss bildet dort eine große Schleife um Teile des historischen Zentrums. Mehrere Brücken verbinden die beiden Ufer.

Wer Verona besucht, begegnet der Etsch deshalb automatisch. Der Fluss ist ein wesentlicher Bestandteil des Stadtbildes.

Später fließt die Etsch weiter Richtung Adriaküste und mündet südlich der Lagune von Venedig in die Adria.

3. Tiber – Tevere – 405 Kilometer

Der Tiber, auf Italienisch Tevere, ist mit ungefähr 405 Kilometern nur wenige Kilometer kürzer als die Etsch.

Historisch ist er jedoch wahrscheinlich der bedeutendste Fluss Italiens.

Der Grund ist Rom.

Der Fluss von Rom

Ohne den Tiber hätte sich die Geschichte Roms vermutlich anders entwickelt.

Der Fluss bot Wasser, Transportmöglichkeiten und eine Verbindung zum Mittelmeer. Bereits in der Antike spielte er für Handel und Versorgung eine zentrale Rolle.

Heute wird der Tiber im Zentrum Roms von hohen Ufermauern eingefasst. Dadurch ist er im normalen Stadtbild teilweise weniger präsent als der Arno in Florenz oder die Etsch in Verona.

Trotzdem gehört ein Spaziergang entlang des Flusses zu einem Rom-Besuch.

Tiberinsel

Besonders interessant ist die Tiberinsel mitten im Zentrum Roms.

Die kleine Insel liegt zwischen zwei Flussarmen und ist über historische Brücken mit beiden Ufern verbunden.

Weiter flussabwärts verlässt der Tiber Rom und erreicht schließlich bei Ostia das Tyrrhenische Meer.

4. Adda – 313 Kilometer

Die Adda ist mit ungefähr 313 Kilometern der viertlängste Fluss Italiens.

In vielen vereinfachten Listen wird sie überraschenderweise übersehen. Das liegt möglicherweise daran, dass sie nicht direkt ins Meer mündet, sondern ein Nebenfluss des Po ist.

Geografisch gehört sie jedoch eindeutig zu den längsten italienischen Flüssen.

Adda und Comer See

Für Urlauber ist die Adda besonders interessant, weil sie direkt mit dem Comer See verbunden ist.

Der Fluss kommt aus den Alpen und fließt zunächst durch das Veltlin. Anschließend erreicht er den Comer See.

Bei Lecco verlässt die Adda den See wieder und setzt ihren Weg durch die Lombardei fort.

Schließlich mündet sie in den Po.

Damit ist der Comer See nicht einfach ein isolierter Alpensee, sondern Teil eines größeren Flusssystems.

5. Oglio – 280 Kilometer

Der Oglio ist ungefähr 280 Kilometer lang und ebenfalls ein wichtiger Nebenfluss des Po.

Seine Quellflüsse entstehen in den Alpen der nördlichen Lombardei.

Oglio und Iseosee

Der Oglio durchfließt den Iseosee. Ähnlich wie bei Adda und Comer See verbindet der Fluss damit ein großes norditalienisches Gewässer mit dem Po-System.

Nach dem Verlassen des Sees fließt der Oglio weiter durch die lombardische Ebene.

Der Fluss ist international wesentlich weniger bekannt als Tiber oder Arno. Mit 280 Kilometern ist er jedoch deutlich länger als der berühmte Fluss von Florenz.

6. Tanaro – 276 Kilometer

Der Tanaro ist ungefähr 276 Kilometer lang und einer der wichtigsten rechten Nebenflüsse des Po.

Er fließt überwiegend durch das Piemont.

Touristisch interessant ist das Gebiet auch deshalb, weil der Tanaro Regionen durchquert, die für Weinbau und Landwirtschaft bekannt sind.

Der Fluss verläuft unter anderem durch die Gegend um Alba und Asti beziehungsweise durch deren weiteren Landschaftsraum.

Schließlich mündet der Tanaro bei Alessandria in das Po-System.

Obwohl der Name bei ausländischen Urlaubern kaum bekannt ist, ist der Tanaro länger als Ticino, Arno, Piave und Reno.

7. Ticino – Tessin – 248 Kilometer

Der Ticino, auf Deutsch Tessin, ist ein internationaler Fluss. Er entspringt in der Schweiz und erreicht anschließend Italien.

Seine Gesamtlänge beträgt ungefähr 248 Kilometer.

Ticino und Lago Maggiore

Für Touristen ist der Fluss besonders wegen des Lago Maggiore interessant.

Der Ticino fließt in den See hinein und verlässt ihn an seinem südlichen Ende wieder.

Anschließend verläuft er durch das Piemont und die Lombardei und mündet schließlich in den Po.

Der Ticino zeigt besonders deutlich, wie eng die großen Seen Norditaliens mit den Flusssystemen der Alpen verbunden sind.

8. Arno – 241 Kilometer

Der Arno ist ungefähr 241 Kilometer lang und der wichtigste Fluss der Toskana.

In einer Rangliste nach Länge liegt er nur auf Platz acht. Für Touristen ist er dagegen einer der bekanntesten Flüsse Italiens.

Der Hauptgrund ist Florenz.

Arno in Florenz

Der Arno fließt mitten durch das historische Zentrum von Florenz.

Mehrere bekannte Brücken überspannen den Fluss. Die berühmteste ist der Ponte Vecchio mit seinen Geschäften.

Die Aussicht auf Arno, Ponte Vecchio und die historischen Gebäude gehört zu den klassischen Bildern von Florenz.

Arno in Pisa

Nach Florenz fließt der Arno weiter Richtung Westen und erreicht Pisa.

Auch dort prägt der Fluss das Stadtbild.

Anschließend mündet der Arno nahe der toskanischen Küste ins Meer.

9. Piave – etwa 220 Kilometer

Der Piave gehört zu den wichtigsten Flüssen Venetiens und erreicht eine Länge von ungefähr 220 Kilometern.

Er entspringt in den östlichen Alpen und fließt anschließend durch Bergtäler und die venezianische Ebene Richtung Adria.

In Italien besitzt der Piave außerdem eine große historische Bedeutung.

Während des Ersten Weltkriegs verliefen am Fluss bedeutende Frontabschnitte und Kämpfe. Der Name Piave ist deshalb bis heute eng mit der italienischen Geschichte des Ersten Weltkriegs verbunden.

Für Reisende bildet der Fluss eine geografische Verbindung zwischen Alpen beziehungsweise Dolomiten und Adriaküste.

10. Reno – etwa 211 bis 212 Kilometer

Der Reno ist ungefähr 211 bis 212 Kilometer lang.

Nicht zu verwechseln ist dieser Fluss mit dem Rhein. Der Rhein heißt auf Italienisch ebenfalls Reno, fließt aber nicht durch das eigentliche italienische Staatsgebiet.

Der italienische Reno entspringt im nördlichen Apennin und fließt durch die Emilia-Romagna Richtung Adria.

Er gehört damit zu den wenigen Flüssen aus dem Apennin, die es in die Top 10 der längsten italienischen Flüsse schaffen.

Warum sind die Flüsse Italiens relativ kurz?

Italien hat keinen Fluss, der auch nur annähernd die Länge von Donau oder Rhein erreicht.

Der wichtigste Grund ist die Form des Landes.

Die italienische Halbinsel ist lang, aber relativ schmal. Der Apennin zieht sich nahezu über ihre gesamte Länge.

Dadurch liegt eine Wasserscheide häufig nur vergleichsweise wenige Kilometer von einer Küste entfernt.

Flüsse, die im Apennin entspringen, erreichen deshalb oft nach kurzer Strecke das Tyrrhenische oder Adriatische Meer.

Norditalien ist eine Ausnahme

Im Norden schafft die Po-Ebene völlig andere Bedingungen.

Zwischen Alpen und Apennin befindet sich eine breite Ebene, die sich über mehrere hundert Kilometer von West nach Ost erstreckt.

Deshalb kann der Po 652 Kilometer lang werden.

Gleichzeitig besitzt er zahlreiche lange Nebenflüsse. Adda, Oglio, Tanaro und Ticino schaffen es deshalb ebenfalls unter die zehn längsten Flüsse Italiens.

Alpenflüsse und Apenninflüsse

Italienische Flüsse lassen sich geografisch grob in verschiedene Gruppen einteilen.

Alpenflüsse

Viele große Flüsse Norditaliens werden von Niederschlägen, Schnee und Gebirgsbächen aus den Alpen gespeist.

Zu ihnen gehören beispielsweise:

  • Po
  • Etsch
  • Adda
  • Oglio
  • Ticino
  • Piave

Mehrere dieser Flüsse durchfließen große Seen oder stehen direkt mit ihnen in Verbindung.

Apenninflüsse

Zu den bekanntesten Apenninflüssen gehören Tiber, Arno und Reno.

Ihre Wasserführung kann stärker von jahreszeitlichen Niederschlägen beeinflusst werden.

Die Länge bleibt wegen der schmalen italienischen Halbinsel meist deutlich unter der Länge der großen Flusssysteme Norditaliens.

Flüsse und Seen in Norditalien

Wer die großen Seen Norditaliens besucht, trifft gleichzeitig auf einige der wichtigsten Flüsse des Landes.

Die Verbindung ist enger, als viele Urlauber zunächst vermuten.

Comer See und Adda

Die Adda durchfließt den Comer See.

Wasser aus den Alpen erreicht über die Adda den See und fließt anschließend weiter Richtung Po.

Lago Maggiore und Ticino

Der Ticino ist der wichtigste Zu- und Abfluss des Lago Maggiore.

Der Fluss setzt seinen Weg anschließend Richtung Po fort.

Gardasee und Mincio

Der Mincio verlässt den Gardasee bei Peschiera del Garda.

Auch er gehört zum großen Po-Flusssystem.

Dadurch entwässert ein erheblicher Teil der norditalienischen Seen letztlich Richtung Po und Adriatisches Meer.

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Viele der längsten Flüsse Italiens liegen in Norditalien. Gute Ausgangspunkte für eine Rundreise sind unter anderem Mailand, Turin, Bologna, Verona und Venedig.


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Welche italienischen Großstädte liegen an Flüssen?

Mehrere der bekanntesten Städte Italiens liegen unmittelbar an großen Flüssen.

Stadt Fluss Besonderheit
Turin Po Längster Fluss Italiens
Verona Etsch Große Flussschleife um die Altstadt
Rom Tiber Historisch eng mit der Entstehung Roms verbunden
Florenz Arno Ponte Vecchio und berühmte Stadtansichten
Pisa Arno Fluss durchquert das historische Stadtgebiet

Welcher Fluss ist für Touristen am interessantesten?

Das hängt stark von der Art der Reise ab.

Für eine Städtereise ist der Arno in Florenz wahrscheinlich der optisch bekannteste italienische Fluss. Die Aussicht auf Ponte Vecchio und die Gebäude entlang des Arno gehört zu den klassischen Stadtansichten Italiens.

Historisch ist der Tiber in Rom kaum zu übertreffen.

Für Landschaft und Natur ist der Po mit seinem Delta besonders interessant.

In Verona wiederum ist die Etsch ein sehr sichtbarer Bestandteil des historischen Stadtbildes.

Der Po und die Landwirtschaft Italiens

Die Po-Ebene ist eines der wichtigsten Landwirtschaftsgebiete Italiens.

Das Flusssystem liefert Wasser für große Bewässerungsgebiete.

Besonders bekannt ist Norditalien für Reis. Große Reisfelder befinden sich unter anderem zwischen Piemont und Lombardei.

Daneben werden Mais, Getreide, Gemüse, Obst und zahlreiche weitere Produkte angebaut.

Die Flüsse haben damit nicht nur landschaftliche Bedeutung, sondern sind auch für die Lebensmittelproduktion von großer Bedeutung.

Flüsse und Hochwasser in Italien

Flüsse bringen nicht nur Vorteile.

Hochwasser spielt in Italien seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle. Viele historische Städte wurden immer wieder von Überschwemmungen betroffen.

Besonders bekannt sind die Überschwemmungen des Arno in Florenz. Auch im Po-Gebiet können starke Niederschläge und hohe Wasserstände große Auswirkungen haben.

Deiche, Rückhalteflächen, Flussregulierungen und Hochwasserschutz gehören deshalb zur modernen Nutzung der italienischen Flüsse.

Kann man auf italienischen Flüssen Schifffahrt erleben?

Italienische Flüsse spielen heute für die große kommerzielle Binnenschifffahrt eine wesentlich kleinere Rolle als beispielsweise Rhein oder Donau.

Auf einzelnen Abschnitten gibt es jedoch touristische Bootsfahrten, kleinere Ausflugsschiffe und Freizeitboote.

Besonders das Po-Delta bietet Möglichkeiten, die Flusslandschaft vom Wasser aus kennenzulernen.

In Rom gibt es ebenfalls gelegentlich touristische Angebote auf dem Tiber, wobei der Fluss für die klassische Stadtbesichtigung eine deutlich kleinere Rolle spielt als die Straßen und Plätze des Zentrums.

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Welcher ist der längste Fluss Süditaliens?

Der Volturno ist mit ungefähr 175 Kilometern einer der längsten und bedeutendsten Flüsse Süditaliens.

Er fließt durch Molise und Kampanien und erreicht schließlich das Tyrrhenische Meer.

Im Vergleich zu den großen norditalienischen Flüssen ist der Volturno relativ kurz. Das zeigt erneut den Einfluss der geografischen Form der italienischen Halbinsel.

Welcher ist der längste Fluss der Toskana?

Der Arno ist der wichtigste und längste große Fluss der Toskana.

Er ist ungefähr 241 Kilometer lang und fließt durch zwei der bekanntesten Städte der Region: Florenz und Pisa.

Welcher ist der längste Fluss Norditaliens?

Der Po ist sowohl der längste Fluss Norditaliens als auch der längste Fluss des gesamten Landes.

Sein Einzugsgebiet umfasst einen erheblichen Teil Norditaliens.

Welcher Fluss fließt durch Rom?

Durch Rom fließt der Tiber.

Der Fluss ist ungefähr 405 Kilometer lang und damit der drittlängste Fluss Italiens.

Welcher Fluss fließt durch Florenz?

Durch Florenz fließt der Arno.

Die berühmteste Brücke über den Fluss ist der Ponte Vecchio.

Welcher Fluss fließt durch Verona?

Durch Verona fließt die Etsch beziehungsweise Adige.

Der Fluss verläuft in einer großen Schleife um Teile der historischen Innenstadt.

Welcher Fluss fließt durch Turin?

Durch Turin fließt der Po.

Turin ist damit die wichtigste große italienische Stadt unmittelbar am längsten Fluss des Landes.

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Interessante Reiseziele an italienischen Flüssen

Wer Flüsse nicht nur als geografische Daten betrachten möchte, kann verschiedene bekannte Reiseziele direkt damit verbinden.

Turin und der Po

Turin ist ein guter Ausgangspunkt, um den oberen Po kennenzulernen. Innerhalb der Stadt gibt es Spazierwege und Grünflächen am Wasser.

Verona und die Etsch

In Verona gehört der Fluss unmittelbar zum historischen Stadtbild. Mehrere Brücken bieten schöne Aussichten auf die Altstadt.

Rom und der Tiber

Der Tiber besitzt vor allem historische Bedeutung. Besonders sehenswert sind die Tiberinsel und die verschiedenen historischen Brücken.

Florenz und der Arno

Für viele Touristen bietet Florenz die berühmteste Flussansicht Italiens. Besonders am Abend sind die Ausblicke auf den Ponte Vecchio und die Gebäude am Arno beliebt.

Pisa und der Arno

Pisa wird meist mit dem Schiefen Turm verbunden. Der Arno bildet jedoch ebenfalls einen wichtigen Teil der Stadtstruktur.

FAQ: Längste Flüsse Italiens

Welcher ist der längste Fluss Italiens?

Der Po ist mit ungefähr 652 Kilometern der längste Fluss Italiens.

Was sind die drei längsten Flüsse Italiens?

Die drei längsten Flüsse Italiens sind der Po mit rund 652 km, die Etsch mit rund 410 km und der Tiber mit etwa 405 km.

Was sind die fünf längsten Flüsse Italiens?

Die fünf längsten sind Po, Etsch, Tiber, Adda und Oglio.

Ist der Arno der viertlängste Fluss Italiens?

Nein. Der Arno liegt mit etwa 241 Kilometern nur ungefähr auf Platz acht. Adda, Oglio, Tanaro und Ticino sind länger.

Wie lang ist der Po?

Der Po ist ungefähr 652 Kilometer lang.

Wo entspringt der Po?

Der Po entspringt am Monte Viso in den Cottischen Alpen im Piemont.

Wo mündet der Po?

Der Po mündet mit einem großen Delta in die Adria.

Wie lang ist der Tiber?

Der Tiber ist ungefähr 405 Kilometer lang und damit der drittlängste Fluss Italiens.

Wie lang ist der Arno?

Der Arno ist ungefähr 241 Kilometer lang.

Welcher Fluss führt durch den Comer See?

Die Adda fließt durch den Comer See.

Welcher Fluss fließt durch den Lago Maggiore?

Der Ticino beziehungsweise Tessin ist der wichtigste Zu- und Abfluss des Lago Maggiore.

Welcher Fluss verlässt den Gardasee?

Der Mincio verlässt den Gardasee bei Peschiera del Garda und fließt anschließend Richtung Po.

Warum hat Italien keine sehr langen Flüsse?

Italien ist lang und relativ schmal. Der Apennin verläuft über große Teile der Halbinsel und liegt häufig nicht weit von den Küsten entfernt. Dadurch erreichen viele Flüsse nach vergleichsweise kurzer Strecke das Meer.

Gibt es auf Sizilien lange Flüsse?

Sizilien besitzt zahlreiche Flüsse und saisonale Wasserläufe, aber keinen Fluss, der annähernd die Länge der großen norditalienischen Flüsse erreicht.

Gibt es auf Sardinien große Flüsse?

Auch Sardinien besitzt mehrere Flüsse, darunter den Tirso. Im gesamtitalienischen Vergleich bleiben ihre Längen jedoch deutlich unter denen von Po, Etsch oder Tiber.

Fazit: Der Po dominiert die Flusslandschaft Italiens

Der Po ist mit ungefähr 652 Kilometern eindeutig der längste Fluss Italiens. Kein anderer italienischer Fluss erreicht auch nur annähernd seine Länge.

Auf den nächsten Plätzen folgen die Etsch mit rund 410 Kilometern und der Tiber mit etwa 405 Kilometern.

Danach zeigt sich die Bedeutung des Po-Flusssystems besonders deutlich. Adda, Oglio, Tanaro und Ticino gehören selbst zu den längsten Flüssen Italiens und münden letztlich alle in den Po.

Erst danach folgt der Arno, obwohl dieser aufgrund von Florenz und Pisa international wesentlich bekannter ist als die meisten längeren norditalienischen Flüsse.

Für Reisende sind deshalb nicht unbedingt die längsten Flüsse die interessantesten. Der Tiber gehört untrennbar zu Rom, der Arno zu Florenz und Pisa und die Etsch prägt das historische Stadtbild von Verona.

In Norditalien lohnt sich außerdem der Blick auf die Verbindung von Flüssen und Seen. Die Adda durchfließt den Comer See, der Ticino den Lago Maggiore und der Mincio entwässert den Gardasee. Viele der berühmtesten Seen Norditaliens sind damit Teil des großen Flusssystems der Po-Ebene.

Die Flüsse erklären gleichzeitig einen wichtigen Teil der Geografie Italiens: Während die schmale Halbinsel nur wenig Platz für lange Flussläufe bietet, ermöglicht die breite Ebene zwischen Alpen und Apennin ein ausgedehntes Flussnetz.

Wer durch Italien reist, begegnet diesen Flüssen deshalb immer wieder – am Po in Turin, an der Etsch in Verona, am Tiber in Rom oder am Arno mitten im historischen Zentrum von Florenz.

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