Die tiefsten Seen Italiens: Top 10 mit Tiefe und Reisetipps

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Italien besitzt einige der tiefsten Seen Europas. Besonders die großen Seen am Südrand der Alpen erreichen erstaunliche Tiefen. Der Comer See ist mit rund 425 bis 426 Metern der tiefste See Italiens. Damit ist er wesentlich tiefer als der Gardasee und sogar so tief, dass sein Grund mehr als 200 Meter unter dem Meeresspiegel liegt.Auch der Lago Maggiore, der Gardasee und der Iseosee erreichen mehrere hundert Meter Tiefe. Gemeinsam ist ihnen ihre Lage am südlichen Rand der Alpen und ihre Entstehungsgeschichte, die eng mit den eiszeitlichen Gletschern verbunden ist.Für Urlauber ist die Tiefe zwar selten das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines Reiseziels. Sie erklärt aber viel von der Landschaft: Steile Berge, schmale Uferbereiche und unmittelbar aus dem Wasser aufragende Hänge sind gerade an den tiefsten oberitalienischen Seen typisch.

In diesem Artikel zeigen wir die tiefsten Seen Italiens, vergleichen Comer See, Lago Maggiore und Gardasee und erklären, warum einige Seeböden sogar weit unter dem Meeresspiegel liegen.

Kurze Antwort: Welcher ist der tiefste See Italiens?

Der Comer See in der Lombardei ist mit einer maximalen Tiefe von ungefähr 425 bis 426 Metern der tiefste See Italiens. Sein Wasserspiegel liegt rund 198 Meter über dem Meer. Der tiefste Punkt des Sees befindet sich damit etwa 227 bis 228 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Top 10: Die tiefsten Seen Italiens

Bei einer Rangliste ist eine Besonderheit zu beachten: Einige Alpenseen liegen nicht vollständig in Italien. Der Lago Maggiore gehört teilweise zur Schweiz. Noch deutlicher ist dies beim Luganersee, dessen größter Teil in der Schweiz liegt.

Der Luganersee erreicht eine maximale Tiefe von rund 288 Metern. Zählt man alle grenzüberschreitenden Seen mit italienischem Anteil mit, gehört er damit zu den tiefsten Seen mit italienischem Staatsgebiet.

Rang See Max. Tiefe ca. Wasserspiegel ca. Region / Land
1 Comer See 425–426 m 198 m ü. M. Lombardei
2 Lago Maggiore 372 m 193 m ü. M. Piemont / Lombardei / Schweiz
3 Gardasee 346 m 65 m ü. M. Lombardei / Venetien / Trentino
4* Luganersee 288 m ca. 271 m ü. M. Schweiz / Lombardei
5 Iseosee 251 m 185 m ü. M. Lombardei
6 Ortasee 143 m 290 m ü. M. Piemont
7 Idrosee 122 m 368 m ü. M. Lombardei / Trentino
8 Ledrosee ca. 48 m ca. 655 m ü. M. Trentino
9 Trasimenischer See ca. 6 m ca. 257 m ü. M. Umbrien
10 Bolsenasee ca. 151 m ca. 305 m ü. M. Latium

*Der Luganersee ist ein Sonderfall: Der überwiegende Teil des Sees liegt in der Schweiz. Italien besitzt nur einen kleineren Anteil.

Hinweis: Bei einer strengen Rangliste aller italienischen Seen müssen weitere kleinere Seen und Vulkanseen berücksichtigt werden; die Tabelle oben konzentriert sich auf die für Reisende wichtigsten natürlichen Seen. Für die klare Spitzengruppe ändert dies nichts: Comer See, Lago Maggiore, Gardasee und Iseosee gehören zu den außergewöhnlich tiefen großen Seen Norditaliens.

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1. Comer See – tiefster See Italiens

Der Comer See, italienisch Lago di Como oder Lario, ist der tiefste See Italiens.

Seine maximale Tiefe wird meist mit etwa 425 Metern angegeben. Neuere wissenschaftliche Angaben auf Grundlage detaillierter Vermessungen nennen rund 426 Meter.

Der Unterschied von einem Meter ist für Urlauber natürlich bedeutungslos. Interessant ist vielmehr die Größenordnung: An seiner tiefsten Stelle reicht der Comer See fast einen halben Kilometer nach unten.

Wie tief liegt der Grund des Comer Sees unter dem Meeresspiegel?

Der Wasserspiegel des Comer Sees liegt ungefähr 198 Meter über dem Meeresspiegel.

Bei einer maximalen Tiefe von etwa 425 bis 426 Metern ergibt sich:

198 m Höhe – 425 bis 426 m Tiefe = etwa 227 bis 228 m unter dem Meeresspiegel.

Man könnte also theoretisch auf dem tiefsten Punkt des Seegrundes stehen und befände sich mehr als 200 Meter unter dem Niveau des Mittelmeers – obwohl der See selbst mitten in den Alpen liegt.

Warum ist der Comer See so tief?

Die enorme Tiefe hängt mit der Entstehung der Landschaft zusammen.

Während der Eiszeiten bewegten sich gewaltige Gletschermassen durch die heutigen Alpentäler. Über sehr lange Zeiträume formten und vertieften sie bereits vorhandene Täler.

Nach dem Rückzug des Eises füllten sich die tiefen Becken mit Wasser.

Das Ergebnis ist die charakteristische Form vieler oberitalienischer Seen: lang, relativ schmal und teilweise außergewöhnlich tief.

Die ungewöhnliche Form des Comer Sees

Auf der Karte erkennt man den Comer See sofort an seiner Form. Er erinnert an ein umgedrehtes Y.

Im Zentrum liegt Bellagio. Von dort teilen sich zwei südliche Arme:

  • der westliche Arm Richtung Como,
  • der östliche Arm Richtung Lecco.

Nach Norden erstreckt sich der lange obere Seeteil in Richtung Colico.

Die Kombination aus tiefem Wasser und steil aufragenden Bergen macht den Comer See landschaftlich besonders eindrucksvoll.

Interessante Orte am Comer See

Für einen ersten Aufenthalt sind Bellagio, Varenna und Como besonders bekannt. Die Fähren auf dem See ermöglichen außerdem Ausflüge zwischen mehreren Orten, ohne jedes Mal das Auto zu benutzen.

2. Lago Maggiore – bis zu 372 Meter tief

Der Lago Maggiore erreicht eine maximale Tiefe von ungefähr 372 Metern.

Damit ist er der zweittiefste der großen italienischen Alpenseen.

Der See liegt allerdings nicht vollständig in Italien. Sein nördlicher Abschnitt gehört zum Schweizer Kanton Tessin. Der größere Teil liegt in den italienischen Regionen Piemont und Lombardei.

Auch der Lago Maggiore reicht unter den Meeresspiegel

Der Wasserspiegel befindet sich ungefähr 193 Meter über dem Meer.

Bei einer Tiefe von 372 Metern liegt der tiefste Punkt deshalb ungefähr 179 Meter unter dem Meeresspiegel.

Das ist weniger als beim Comer See, aber immer noch bemerkenswert.

Was gibt es am Lago Maggiore zu sehen?

Touristisch ist der See vor allem für seine Orte und Inseln bekannt.

  • Stresa
  • Verbania
  • Arona
  • Cannobio
  • Locarno in der Schweiz
  • Ascona in der Schweiz

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die Borromäischen Inseln.

Besonders bekannt sind Isola Bella und Isola Madre. Ausflugsboote verbinden die Inseln mit mehreren Orten am See.

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3. Gardasee – 346 Meter tief

Der Gardasee ist der größte See Italiens nach Fläche, aber nicht der tiefste.

Seine maximale Tiefe beträgt ungefähr 346 Meter.

Damit liegt er hinter dem Comer See und dem Lago Maggiore.

Der Grund des Gardasees liegt besonders weit unter dem Meeresspiegel

Hier wird der Vergleich besonders interessant.

Der Wasserspiegel des Gardasees liegt nur etwa 65 Meter über dem Meeresspiegel.

Bei einer maximalen Tiefe von 346 Metern liegt der tiefste Punkt deshalb etwa:

281 Meter unter dem Meeresspiegel.

Damit liegt der tiefste Grund des Gardasees sogar weiter unter dem Meeresspiegel als der tiefste Punkt des Comer Sees.

Das klingt zunächst widersprüchlich, ist aber einfach zu erklären: Der Comer See ist zwar tiefer, sein Wasserspiegel liegt aber wesentlich höher.

Nord und Süd unterscheiden sich deutlich

Der Gardasee besitzt zwei landschaftlich sehr unterschiedliche Bereiche.

Im Norden ist er schmal und von hohen Bergen umgeben. Rund um Riva del Garda, Limone und Malcesine wirkt die Landschaft deutlich alpin.

Nach Süden wird der See immer breiter.

Hier liegen bekannte Urlaubsorte wie:

  • Sirmione,
  • Desenzano del Garda,
  • Peschiera del Garda,
  • Lazise,
  • Bardolino,
  • Garda.

Der Süden ist flacher und für klassischen Bade- und Familienurlaub häufig praktischer.

Sonderfall Luganersee – 288 Meter tief

Der Luganersee, italienisch Lago di Lugano oder Ceresio, erreicht eine maximale Tiefe von etwa 288 Metern.

Nach der reinen Tiefe müsste er deshalb noch vor dem Iseosee stehen.

Allerdings befindet sich der größte Teil des Sees in der Schweiz. Nur ungefähr 37 Prozent der Wasserfläche gehören zu Italien.

Zu den italienischen Gebieten am See gehören unter anderem Porto Ceresio und die italienische Exklave Campione d’Italia.

Bei Ranglisten der „Seen Italiens“ wird der Luganersee deshalb manchmal berücksichtigt und manchmal weggelassen.

Für eine geografisch saubere Darstellung sollte man ihn zumindest erwähnen.

4 beziehungsweise 5. Iseosee – 251 Meter tief

Der Iseosee, italienisch Lago d’Iseo, erreicht eine maximale Tiefe von ungefähr 251 Metern.

Er liegt vollständig in der Lombardei zwischen den Provinzen Brescia und Bergamo.

Der Wasserspiegel befindet sich rund 185 Meter über dem Meeresspiegel. Der tiefste Seegrund liegt deshalb ungefähr 66 Meter unter dem Meeresspiegel.

Monte Isola

Die bekannteste Besonderheit des Iseosees ist Monte Isola.

Die große bewohnte Insel erhebt sich mitten aus dem See und prägt das Landschaftsbild.

Fähren verbinden Monte Isola mit mehreren Orten am Ufer.

Im Vergleich zu Gardasee und Comer See ist der Iseosee international weniger bekannt. Gerade deshalb kann er für Reisende interessant sein, die einen großen oberitalienischen See mit etwas weniger internationalem Massentourismus suchen.

Orte am Iseosee

Zu den bekannten Orten gehören:

  • Iseo,
  • Sarnico,
  • Lovere,
  • Pisogne,
  • Sulzano.

Besonders Sulzano ist ein wichtiger Ausgangspunkt für die Fähre nach Monte Isola.

Ortasee – kleiner, aber 143 Meter tief

Der Ortasee beziehungsweise Lago d’Orta liegt im Piemont westlich des Lago Maggiore.

Mit einer maximalen Tiefe von etwa 143 Metern ist er deutlich tiefer, als seine relativ kleine Fläche vermuten lässt.

Der See ist nur etwa 18 km² groß.

Touristisch steht vor allem Orta San Giulio im Mittelpunkt.

Direkt vor dem Ort liegt die kleine Isola San Giulio mit ihrer bekannten Basilika.

Alternative zum Lago Maggiore

Der Ortasee ist wesentlich kleiner als der benachbarte Lago Maggiore.

Gerade das kann ein Vorteil sein. Die Entfernungen sind kürzer und die Region wirkt überschaubarer.

Wer bereits Lago Maggiore oder Comer See kennt und einen kleineren oberitalienischen See sucht, findet hier eine interessante Alternative.

Idrosee – 122 Meter tief

Der Idrosee oder Lago d’Idro erreicht ungefähr 122 Meter Tiefe.

Er liegt auf etwa 368 Metern Höhe zwischen dem Gardasee und dem Iseosee.

Der größte Teil gehört zur Provinz Brescia in der Lombardei; ein kleiner Bereich liegt im Trentino.

Der Idrosee ist ungefähr elf Quadratkilometer groß und damit wesentlich kleiner als die berühmten oberitalienischen Seen.

Interessant für einen ruhigeren Urlaub

Touristisch ist der Idrosee deutlich weniger bekannt als der nahe Gardasee.

Das macht ihn für Reisende interessant, die kleinere Campingplätze, Natur und Wassersport suchen.

Schwimmen ist möglich, ebenso Windsurfen und Segeln.

Eine bekannte Sehenswürdigkeit ist die Rocca d’Anfo, eine historische Festungsanlage direkt über dem See.

Warum sind die tiefsten Seen Italiens fast alle in Norditalien?

Ein Blick auf die Rangliste zeigt sofort: Die außergewöhnlich tiefen Seen konzentrieren sich im Norden.

Das hängt mit den Alpen und der Eiszeit zusammen.

Während der Kaltzeiten waren große Teile der Alpen von mächtigen Gletschern bedeckt.

Diese Gletscher bewegten sich durch die Täler in Richtung Süden. Dabei vertieften und verbreiterten sie vorhandene Täler.

Nach dem Rückzug des Eises blieben tiefe Becken zurück.

Wasser sammelte sich darin und bildete die heutigen großen Voralpenseen.

Typische Merkmale der tiefen Alpenseen

  • langgestreckte Form,
  • teilweise sehr steile Ufer,
  • große Wassertiefe,
  • Berge unmittelbar am See,
  • tiefe Becken unterhalb des heutigen Meeresspiegels.

Comer See, Lago Maggiore, Gardasee und Iseosee sind besonders eindrucksvolle Beispiele.

Warum kann ein Seegrund unter dem Meeresspiegel liegen?

Das wirkt zunächst merkwürdig: Ein Süßwassersee liegt mitten im Landesinneren und trotzdem befindet sich sein Grund unter dem Meeresspiegel.

Entscheidend sind zwei unterschiedliche Werte:

  • die Höhe der Wasseroberfläche über dem Meer,
  • die Tiefe des Sees.

Ist der See tiefer als sein Wasserspiegel über dem Meer liegt, befindet sich sein tiefster Grund unter dem Meeresspiegel.

Beispiel Comer See

Wasseroberfläche: ungefähr 198 Meter über dem Meer.

Maximale Tiefe: ungefähr 425 bis 426 Meter.

Der Grund liegt deshalb etwa 227 bis 228 Meter unter dem Meeresspiegel.

Beispiel Lago Maggiore

Wasseroberfläche: ungefähr 193 Meter über dem Meer.

Maximale Tiefe: ungefähr 372 Meter.

Der Grund liegt etwa 179 Meter unter dem Meeresspiegel.

Beispiel Gardasee

Wasseroberfläche: ungefähr 65 Meter über dem Meer.

Maximale Tiefe: ungefähr 346 Meter.

Der Grund liegt etwa 281 Meter unter dem Meeresspiegel.

Interessanter Vergleich

Der Comer See ist der tiefste See Italiens. Der Grund des Gardasees liegt jedoch tiefer unter dem Meeresspiegel, weil der Wasserspiegel des Gardasees nur rund 65 Meter über dem Meer liegt.

Comer See oder Gardasee – welcher ist tiefer?

Der Comer See ist deutlich tiefer als der Gardasee.

  • Comer See: etwa 425–426 Meter
  • Gardasee: etwa 346 Meter

Der Unterschied beträgt ungefähr 80 Meter.

Nach Fläche ist die Reihenfolge dagegen umgekehrt.

Der Gardasee ist mit rund 370 km² der größte See Italiens. Der Comer See besitzt nur ungefähr 145 km² Wasserfläche.

Comer See oder Lago Maggiore – welcher ist tiefer?

Auch hier gewinnt der Comer See.

  • Comer See: etwa 425–426 Meter
  • Lago Maggiore: etwa 372 Meter

Der Unterschied beträgt mehr als 50 Meter.

Nach Fläche ist dagegen der Lago Maggiore größer.

Lago Maggiore oder Gardasee – welcher ist tiefer?

Der Lago Maggiore ist tiefer als der Gardasee.

Die maximale Tiefe beträgt ungefähr 372 Meter gegenüber 346 Metern beim Gardasee.

Der Unterschied ist mit rund 26 Metern allerdings wesentlich geringer als zum Comer See.

Tiefster See und größter See Italiens sind nicht dasselbe

Bei Google-Suchen werden Größe und Tiefe eines Sees häufig miteinander verwechselt.

Die Rekorde verteilen sich auf zwei verschiedene Seen:

Rekord See Wert ca.
Tiefster See Italiens Comer See 425–426 m
Größter See Italiens Gardasee rund 370 km²

Der Gardasee ist also nach Fläche Nummer eins, der Comer See nach Tiefe.

Bootstouren an den italienischen Seen

Gerade Comer See, Gardasee und Lago Maggiore lassen sich gut vom Wasser aus entdecken. Neben den öffentlichen Fähren werden zahlreiche Bootstouren und Tagesausflüge angeboten.


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Kann man in den tiefsten Seen Italiens baden?

Ja. Die enorme Tiefe eines Sees bedeutet nicht, dass Baden grundsätzlich gefährlicher oder unmöglich wäre.

Entscheidend sind die Bedingungen am jeweiligen Ufer.

Viele beliebte Badestellen befinden sich in flacheren Uferbereichen.

Am Gardasee gibt es beispielsweise zahlreiche Strände und öffentlich zugängliche Badeplätze.

Auch am Comer See, Lago Maggiore, Iseosee und Idrosee kann man baden.

Das Wasser wird nicht überall gleich schnell warm

Bei sehr großen und tiefen Seen erwärmt die Sonne im Sommer hauptsächlich die oberen Wasserschichten.

Das Tiefenwasser bleibt wesentlich kälter.

Dadurch können zwischen Oberfläche und großer Tiefe erhebliche Temperaturunterschiede bestehen.

Für normale Badegäste ist jedoch vor allem die Temperatur des oberflächennahen Wassers interessant.

Ist der Comer See überall 425 Meter tief?

Nein. Die Angabe von 425 bis 426 Metern bezeichnet ausschließlich die maximale Tiefe.

Große Bereiche des Sees sind wesentlich flacher.

Das gilt natürlich auch für die Uferbereiche.

Wer am Strand ins Wasser geht, steht also nicht plötzlich vor einem 400 Meter tiefen Abgrund.

Die tiefsten Bereiche befinden sich weiter draußen im Seebecken.

Welcher der tiefen italienischen Seen ist für Urlaub am besten?

Das hängt stark vom gewünschten Urlaub ab.

Gardasee – beste touristische Infrastruktur

Der Gardasee bietet die größte Auswahl an Urlaubsorten, Campingplätzen, Hotels, Freizeitangeboten und Ausflugszielen.

Für Familien und klassischen Sommerurlaub ist insbesondere der südliche Gardasee beliebt.

Comer See – Landschaft und Orte

Der Comer See ist besonders interessant für Besucher, die Berglandschaften, historische Villen und bekannte Orte wie Bellagio und Varenna miteinander kombinieren möchten.

Lago Maggiore – Inseln und Ausflüge

Am Lago Maggiore gehören die Borromäischen Inseln zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Außerdem kann man einen Italienurlaub mit Ausflügen in die Schweiz kombinieren.

Iseosee – etwas ruhiger

Der Iseosee ist kleiner und international weniger bekannt.

Monte Isola ist ein interessantes Ausflugsziel mitten im See.

Ortasee – kompakt und überschaubar

Der Ortasee ist eine gute Wahl für Reisende, die einen deutlich kleineren See bevorzugen.

Orta San Giulio gehört zu den sehenswertesten kleinen Orten im Piemont.

FAQ: Die tiefsten Seen Italiens

Welcher ist der tiefste See Italiens?

Der Comer See ist mit maximal etwa 425 bis 426 Metern der tiefste See Italiens.

Wie tief ist der Comer See?

Die maximale Tiefe des Comer Sees beträgt ungefähr 425 bis 426 Meter.

Wie tief ist der Lago Maggiore?

Der Lago Maggiore erreicht eine maximale Tiefe von ungefähr 372 Metern.

Wie tief ist der Gardasee?

Der Gardasee ist an seiner tiefsten Stelle ungefähr 346 Meter tief.

Wie tief ist der Iseosee?

Der Iseosee erreicht ungefähr 251 Meter maximale Tiefe.

Wie tief ist der Ortasee?

Der Lago d’Orta ist maximal ungefähr 143 Meter tief.

Wie tief ist der Idrosee?

Der Idrosee erreicht eine maximale Tiefe von rund 122 Metern.

Ist der Comer See tiefer als der Gardasee?

Ja. Der Comer See erreicht etwa 425 bis 426 Meter, der Gardasee ungefähr 346 Meter.

Ist der Lago Maggiore tiefer als der Gardasee?

Ja. Der Lago Maggiore erreicht etwa 372 Meter und ist damit ungefähr 26 Meter tiefer als der Gardasee.

Welcher ist größer: Comer See oder Gardasee?

Der Gardasee ist nach Fläche wesentlich größer. Der Comer See ist dagegen deutlich tiefer.

Liegt der Grund des Comer Sees unter dem Meeresspiegel?

Ja. Der tiefste Punkt liegt ungefähr 227 bis 228 Meter unter dem Meeresspiegel.

Liegt der Grund des Lago Maggiore unter dem Meeresspiegel?

Ja. Der tiefste Punkt liegt ungefähr 179 Meter unter dem Meeresspiegel.

Liegt der Grund des Gardasees unter dem Meeresspiegel?

Ja. Der tiefste Punkt des Gardasees befindet sich sogar ungefähr 281 Meter unter dem Meeresspiegel.

Warum sind die Seen in Norditalien so tief?

Die großen norditalienischen Alpenseen wurden stark durch eiszeitliche Gletscher geprägt. Die Gletscher vertieften vorhandene Täler und hinterließen nach ihrem Rückzug große Becken, die sich mit Wasser füllten.

Ist der tiefste See Italiens gleichzeitig der größte?

Nein. Der Comer See ist der tiefste See Italiens. Der Gardasee ist dagegen der größte italienische See nach Fläche.

Gehört der Luganersee zu Italien?

Nur teilweise. Rund 37 Prozent seiner Wasserfläche gehören zu Italien, der größere Teil liegt in der Schweiz. Mit maximal etwa 288 Metern gehört er dennoch zu den tiefsten Seen mit italienischem Anteil.

Kann man im Comer See baden?

Ja. Rund um den Comer See gibt es verschiedene Strände und Badestellen. Die enorme maximale Tiefe des Sees spielt für das Baden in den normalen Uferbereichen keine direkte Rolle.

Fazit: Der Comer See ist Italiens tiefster See

Mit einer maximalen Tiefe von rund 425 bis 426 Metern ist der Comer See der tiefste See Italiens.

Auf Platz zwei folgt der Lago Maggiore mit etwa 372 Metern. Der Gardasee erreicht rund 346 Meter.

Berücksichtigt man grenzüberschreitende Seen, folgt anschließend der Luganersee mit rund 288 Metern. Da der überwiegende Teil dieses Sees in der Schweiz liegt, wird er in rein italienischen Ranglisten häufig nicht berücksichtigt.

Der vollständig italienische Iseosee erreicht immer noch beeindruckende 251 Meter.

Besonders interessant ist der Vergleich mit dem Meeresspiegel. Der Comer See ist zwar der tiefste See Italiens, doch der Grund des Gardasees liegt aufgrund seiner niedrigen Höhenlage sogar noch weiter unter dem Meeresspiegel.

Für Touristen sind die Tiefen vor allem ein interessantes geografisches Detail. Die gleichen geologischen Prozesse, die diese tiefen Becken geschaffen haben, sind aber auch für die spektakulären Landschaften verantwortlich.

Comer See, Gardasee und Lago Maggiore verbinden tiefes Wasser mit hohen Bergen, steilen Ufern, historischen Orten und einem gut ausgebauten touristischen Angebot. Kleinere Seen wie Iseosee, Ortasee und Idrosee bieten dagegen interessante Alternativen zu den bekanntesten Urlaubszielen Norditaliens.

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