Größter See Italiens: Der Gardasee (mit Top-10-Tabelle)

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Der Gardasee (italienisch: Lago di Garda) ist der größte See Italiens nach Fläche. Er liegt im Norden des Landes und berührt gleich drei Regionen: Lombardei, Venetien und Trentino-Südtirol. Viele Reisende kennen ihn wegen der Promenaden, der Altstädte am Wasser, der Berge im Norden und der eher mediterranen Stimmung im Süden.In diesem Artikel bekommst du:

  • eine klare Antwort, warum der Gardasee der größte See Italiens ist,
  • eine Tabelle der 10 größten Seen Italiens (nach Fläche),
  • konkrete Tipps zu Orten, Anreise, Aktivitäten und Reisezeit,
  • und passende interne Links zu deinen Gardasee- und Norditalien-Seiten.

Kurze Antwort: Wie groß ist der größte See Italiens?

Der Gardasee ist Italiens größter See. Seine Fläche liegt bei rund 370 km². Damit steht er deutlich vor dem Lago Maggiore (ca. 212 km²) und dem Comer See (ca. 146 km²). +

Wichtig: Es gibt verschiedene „Größen“-Definitionen. In Reiseartikeln meint „größter See“ fast immer Fläche. Nach Tiefe ist dagegen der Comer See vorne (über 400 m Tiefe werden oft genannt). +


Top 10: Größte Seen Italiens nach Fläche

Die folgende Tabelle ist praktisch, wenn du in deinem Text sauber erklären willst, was „größter“ bedeutet – und wie groß die anderen bekannten Seen im Vergleich sind.

Rang See Fläche (ca.) Region / Hinweis
1 Gardasee 370 km² Lombardei / Venetien / Trentino-Südtirol
2 Lago Maggiore 212 km² Piemonte / Lombardei (bis Schweiz)
3 Comer See 146 km² Lombardei (sehr tief)
4 Trasimenischer See (Lago Trasimeno) 128 km² Umbrien
5 Bolsena-See (Lago di Bolsena) 114 km² Latium (vulkanischen Ursprungs)
6 Iseosee (Lago d’Iseo) 65 km² Lombardei
7 Varano-See (Lago di Varano) 60 km² Apulien (Küstensee)
8 Bracciano-See (Lago di Bracciano) 57 km² Latium
9 Lesina-See (Lago di Lesina) 51 km² Apulien
10 Luganer See (Lago di Lugano) 48 km² gesamt Grenzsee (nur ein Teil in Italien)

Hinweis: Die Werte sind gerundet. Quelle: Immobiliare.it, Artikel „Quali sono i laghi più grandi d’Italia?“ (8. November 2024). 

Warum ist der Gardasee so „groß“ – und wie sieht er geografisch aus?

Der Gardasee ist nicht einfach nur eine große Wasserfläche – er ist auch langgezogen und je nach Bereich sehr unterschiedlich:

  • Norden: Berge rücken nah ans Ufer. Das wirkt fast fjordartig. Wind und Thermik sind hier oft stark – ideal für Sport (z. B. Segeln oder Windsurfen).
  • Süden: Flacher, breiter, mehr Strände und Promenaden – insgesamt „italienischer Sommer“-Gefühl, vor allem in den warmen Monaten.
  • Regionenmix: Du kannst innerhalb eines Urlaubs mehrere Regionen „mitnehmen“, ohne ständig weit fahren zu müssen.

Wenn du intern verlinken willst: Der Gardasee ist bei dir bereits als eigenes Cluster vorhanden – nutze das als Hauptzielseite.


Welche Orte am Gardasee lohnen sich besonders?

„Die beste Stadt am Gardasee“ gibt es nicht – weil es stark davon abhängt, was du willst. Hier sind ein paar sinnvolle Kategorien, die du im Text nutzen kannst:

1) Für Altstadt + Promenade: Sirmione, Desenzano, Lazise

Sirmione ist oft das klassische Postkartenmotiv: Halbinsel, Altstadt, viel los – besonders im Sommer. Wenn du eher Bahn-Anreise planst, ist Desenzano praktisch. Lazise ist ein guter Mix aus hübsch und bequem, mit vielen Unterkünften.

2) Für Berge, Aussicht, Outdoor: Riva del Garda, Malcesine, Limone

Im Norden ist der See sportlicher. Riva del Garda eignet sich als Basis für Wandern, Radfahren und Tagesausflüge. Malcesine ist ein guter Ausgangspunkt für Aussicht (und wirkt abends oft angenehm). Limone sul Garda ist touristisch, aber landschaftlich stark.

3) Für ruhigeres Gardasee-Feeling: Salò, kleinere Uferorte

Wenn du eher gemütlich unterwegs bist, können Orte wie Salò eine Alternative sein – je nach Saison ist es dort spürbar entspannter als in den Hotspots.


Anreise: Wie kommt man am besten zum größten See Italiens?

Der Gardasee ist für viele aus Deutschland und der Schweiz gut erreichbar – besonders, wenn du Norditalien ohnehin als Reisegebiet nutzt.

Mit dem Auto

Mit dem Auto bist du am flexibelsten, weil du verschiedene Uferorte gut kombinieren kannst. Gerade am Gardasee macht es Sinn, wenn du mehrere Orte sehen willst – der See ist groß, und die Strecken am Ufer ziehen sich. In der Hauptsaison solltest du für kurze Distanzen dennoch Zeitpuffer einplanen.

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Mit Flug + Weiterreise

Für eine schnelle Anreise sind Flughäfen in Norditalien (z. B. im Raum Verona/Bergamo/Mailand) oft sinnvoll. Danach geht es mit Mietwagen oder Bahn weiter – je nachdem, wo du am See wohnen willst.

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Mit Bahn

Mit Bahn ist vor allem das Südufer praktisch (z. B. Nähe Desenzano). Für kleinere Orte oder den Norden brauchst du dann meist Bus/Taxi oder einen Mietwagen. Wenn du ohnehin ein festes Hotel hast, kann Bahn eine entspannte Option sein.


Was kann man am Gardasee machen?

Als größter See Italiens bietet der Gardasee schlicht viele Möglichkeiten – und das ist ein Grund, warum er bei so vielen Urlaubern (nicht nur Deutschen) so beliebt ist.

1) Baden & Strände

Im Süden sind die Zugänge zum Wasser oft einfacher. Im Norden ist es landschaftlich spektakulär, aber nicht überall strandtypisch. In der Hochsaison werden viele Uferbereiche voll – früh am Tag ist es meist angenehmer.

2) Boot & Rundfahrten

Bootstouren sind eine einfache Möglichkeit, den See „von außen“ zu sehen: Uferlinien, Berge, kleine Häfen. Je nach Ort gibt es Linienverkehr oder Ausflugsboote.

3) Wandern & Aussicht

Rund um den See gibt es viele Möglichkeiten – von kurzen Panoramawegen bis zu längeren Touren. Für Besucher, die nicht nur „See und Eis“ wollen, ist das ein starkes Argument für den Gardasee.

4) Radfahren

Radfahren ist je nach Uferabschnitt sehr unterschiedlich: flache Etappen im Süden, anspruchsvoller im Norden. Als Planungsseite kannst du gut auf deinen Rad-Artikel verlinken:

5) Freizeitparks & Familienausflüge

Der Gardasee ist auch für Familien attraktiv, weil es in der Gegend bekannte Freizeitangebote gibt – zum Beispiel Gardaland. (Das kann in deinen Affiliate-Boxen gut funktionieren, weil Besucher solche Tickets oft wirklich kaufen.)

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Übernachten am Gardasee: Welche Basis passt zu dir?

Bei der Wahl der Unterkunft hilft eine einfache Regel: Je mehr Tagesausflüge du planst, desto wichtiger ist eine gute Lage (und Parken).

  • Ohne Auto, mit Bahn: Südufer (z. B. Desenzano-Nähe)
  • Outdoor & Berge: Norden (Riva del Garda / Torbole-Umfeld)
  • Schöne Abende in Altstadt: Malcesine, Sirmione, Lazise
  • Mehr Ruhe: eher kleinere Orte oder Nebensaison

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Vergleich: Gardasee vs. Comer See vs. Lago Maggiore

Viele Urlauber entscheiden sich zwischen den „klassischen drei“ Seen in Norditalien. Ein kurzer Vergleich kann Leser auf deiner Seite halten (und intern zu deinen anderen See-Seiten führen):

Gardasee (größte Fläche)

Der Gardasee ist am vielseitigsten: viel Infrastruktur, viele Orte, viel Auswahl. Gleichzeitig wirkt er je nach Ort sehr touristisch – besonders im Juli/August.

Comer See (bekannt, oft teurer, sehr tief)

Der Comer See ist landschaftlich stark und hat bekannte Orte wie Bellagio oder Varenna. Er ist im Verhältnis zur Fläche sehr tief (über 400 m werden oft genannt). :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Lago Maggiore (Inseln & Ausflüge)

Am Lago Maggiore sind Ausflüge zu Inseln und Uferorten ein großes Thema. Das passt gut zu deinen Seiten über Verbania und die Borromäischen Inseln.


Beste Reisezeit für den größten See Italiens

Die „beste“ Reisezeit hängt stark davon ab, was du am See machen willst:

  • April–Juni: Sehr angenehm für Ausflüge, Wandern, Städte am Ufer. Wasser ist oft noch frisch.
  • Juli–August: Hochsaison. Warm zum Baden, aber voll, teurer und mehr Verkehr.
  • September–Oktober: Für viele die beste Mischung: noch gutes Wetter, weniger voll, Preise entspannen sich etwas.
  • Winter: Ruhiger. Manche Orte wirken dann „leer“, dafür sind Spaziergänge und Ausflüge entspannt. (Nicht alles hat geöffnet.)

FAQ: Häufige Fragen zum größten See Italiens

Ist der Gardasee auch der tiefste See Italiens?

Nein. „Größter See“ meint normalerweise Fläche. Der Comer See gilt dagegen als besonders tief (über 400 m werden häufig genannt). :contentReference[oaicite:4]{index=4}

Kann man den Gardasee ohne Auto gut bereisen?

Teilweise ja – vor allem am Südufer (Bahn + Bus). Wenn du aber mehrere Orte kombinieren willst, ist ein Auto meist deutlich bequemer.

Welche Seite ist schöner: Nord oder Süd?

Der Norden ist dramatischer (Berge, Wind, Sport). Der Süden ist oft „klassischer Badeurlaub“ (flacher, breiter, mehr Strandabschnitte). Viele machen beides: ein paar Tage Süden, dann Norden.

Was ist eine gute Alternative, wenn es am Gardasee zu voll ist?

In Norditalien bieten sich je nach Geschmack der Comer See oder der Lago Maggiore an. Beide sind ebenfalls beliebt, fühlen sich aber je nach Ort anders an.


Interne Links: Passende Weiterlese-Artikel (Norditalien)

Gardasee (Übersicht) Comer See (Übersicht)
Sirmione am Gardasee Lago Maggiore
Riva del Garda Borromäische Inseln
Malcesine Bellagio (Comer See)

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